Börsen/Aktien, Börsenschluss

Europa Schluss: Vorsichtiger Wochenstart

12.08.2024 - 18:26:39 | dpa.de

Zu Beginn der neuen Handelswoche haben sich die Anleger an den europÀischen AktienmÀrkten nicht eindeutig positioniert.

Der EuroStoxx 50 EU0009658145 machte am Montag im Verlauf AusflĂŒge ins Plus und auch etwas tiefer ins Minus und ging schließlich 0,07 Prozent tiefer bei 4.671,88 Punkten aus dem Handel.

Auf LĂ€nderebene verzeichneten einige Börsen jedoch Gewinne. So ging es fĂŒr den britischen FTSE 100 GB0001383545 um 0,52 Prozent auf 8.210,25 Punkte nach oben. Der schweizerische Leitindex SMI CH0009980894 legte um 0,07 Prozent auf 11.873,71 ZĂ€hler zu.

"Die AktienmĂ€rkte versuchen im Augenblick, wieder zur NormalitĂ€t zurĂŒckzukehren", schrieb Analyst Christian Henke vom Handelshaus IG mit Blick auf die jĂŒngsten Turbulenzen, nachdem vor einer Woche massive KurseinbrĂŒche vor allem in Tokio die Anleger geschockt hatten. Angesichts der zuletzt auch aufgeflammten Rezessionssorgen wird nun auf wichtige US-Konjunkturdaten gewartet, die in den kommenden Tagen veröffentlicht werden.

Negativ von sich Reden machte vor allem der Windkraft-Anlagenbauer Vestas DK0061539921, der das obere Ende seiner Umsatz- und Ergebnisprognose fĂŒr das laufende Jahr senkte. Dies hinterließ seine Spuren im Aktienkurs, der um 7,8 Prozent absackte und sich damit seinem Jahrestief aus dem Juli nĂ€herte.

Ganz vorne in der Sektorwertung waren die Telekom-Werte EU0009658947, was mit einem Anstieg der Aktien von BT Group GB0030913577 um 8,4 Prozent in Verbindung gebracht wurde. Der indische Telekommunikations- und Technologiekonzern Bharti INE397D01016 steigt bei dem britischen Telekomunternehmen ein. Bharti hat allerdings kein Interesse an einem Übernahmeangebot fĂŒr BT Group.

Aus Branchensicht außerdem noch gefragt waren europĂ€ische Aktien von Öl- und Gaskonzernen EU0009658780. Denn die politischen Spannungen in Nahost hatten den Ölpreisen auch zum Wochenstart Auftrieb verliehen. Im Fokus bleibt die Sorge vor einem Vergeltungsschlag des Irans und seiner VerbĂŒndeten gegen Israel wegen der Tötung zweier fĂŒhrender Köpfe der Hamas und der libanesischen Hisbollah-Miliz.

An der Londoner Börse fielen die Anteilscheine von JD Sports GB00BM8Q5M07 um gut vier Prozent. Die Research-Sparte der Deutschen Bank hatte die Papiere des Sports- und Sneaker-Filialisten zum Verkauf empfohlen. Diese wĂŒrden im Vergleich mit den Wettbewerbern mit einem "ungerechtfertigten Bewertungsaufschlag" gehandelt, argumentierte Analystin Alison Lygo.

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