Iran-Krieg: Erneuter Angriff nahe dem AKW Buschehr
28.03.2026 - 08:03:59 | dpa.deEs seien laut iranischen Angaben weder SchĂ€den am im Betrieb befindlichen Reaktor noch eine Freisetzung von Strahlung gemeldet worden, teilte die IAEA in Wien am spĂ€ten Abend auf der Plattform X mit. IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi rief zu höchster ZurĂŒckhaltung in dem Konflikt auf, um einen nuklearen Unfall zu vermeiden.
Der Iran hatte bereits diese und vergangene Woche Geschoss-EinschlĂ€ge auf dem GelĂ€nde des Atomkraftwerks Buschehr gemeldet. SchĂ€den an der Anlage oder Verletzte gab es beide Male nicht. Die Atomanlage Buschehr, das einzige iranische Kernkraftwerk, liegt etwa 760 Kilometer sĂŒdlich von Teheran am Persischen Golf. Sein Reaktor russischer Bauart liefert seit 2011 Strom. Der staatliche russische Atomkonzern Rosatom baut derzeit einen zweiten Reaktorblock.
Behörde: Schwerwasser-Forschungsreaktor getroffen
DarĂŒber hinaus wurde am Freitag nach IAEA-Angaben der Schwerwasser-Forschungsreaktor Chondab (frĂŒher Arak) getroffen. Es bestehe kein Strahlungsrisiko, da die Anlage kein deklariertes Kernmaterial enthalte, hieĂ es.
Zudem sei eine Stahlproduktionsfabrik in der Provinz Chuzestan angegriffen worden, die versiegelte radioaktive Quellen zur Messung verwende. Es sei jedoch auch hier zu keiner Freisetzung von Strahlung auĂerhalb des GelĂ€ndes gekommen.
Die USA und Israel nennen als ein Kriegsziel, zu verhindern, dass der Iran jemals in den Besitz von Atomwaffen gelangt. Teheran bestreitet, Atomwaffen zu entwickeln.
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
FĂŒr. Immer. Kostenlos.

