Dax, Zoll-Talfahrt

Dax baut Zoll-Talfahrt etwas ab - bleibt aber klar im Minus

07.04.2025 - 17:45:31 | dts-nachrichtenagentur.de

Zum Wochenstart hat der Dax deutliche Verluste gemacht.

Frankfurter Börse - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 19.789 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 4,1 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Im Tagesverlauf konnte der Leitindex jedoch seine drastischen Einbußen von ĂŒber neun Prozent zum Handelsstart im Laufe des Tages teilweise wieder einfangen. "Die Marktteilnehmer haben den ersten Schockmoment verarbeitet und stehen nun an den Seitenlinien", sagte Marktanalyst Andreas Lipkow. "Die Analysten und Volkswirte versuchen nun abzuschĂ€tzen, welche Auswirkungen die Strafzölle auf das zukĂŒnftige Wirtschaftswachstum haben werden. Die konjunkturellen Folgen lassen sich derzeit nur sehr schwer einordnen und daher haben sich die Marktteilnehmer von einem Großteil ihrer zyklischen Unternehmen getrennt." "Das Blutbad zum Wochenstart hat vor kaum einer Branche Halt gemacht und die Abverkaufswelle rollte durch sĂ€mtliche Sektoren. Nun muss sich zeigen, wie die US-FinanzmĂ€rkte auf die Vorgaben reagieren werden und ob der erste Sturm bereits vorbei ist. Es werden jedoch noch weitere stĂŒrmische Zeiten an den FinanzmĂ€rkten zu erwarten sein."

Die jetzt folgende Verhandlungsphase werde sich tendenziell als zĂ€h und langwierig erweisen. "Die heute vorgelegten makroökonomischen Daten aus Deutschland und der EWU haben zusĂ€tzlich keinen Grund zum Jubeln gegeben. So ist die Erzeugung im deutschen Produktionsgewerbe stĂ€rker gesunken als befĂŒrchtet und auch die EinzelhandelsumsĂ€tze in der EWU lagen unterhalb der Erwartungen", sagte Lipkow. Die europĂ€ische GemeinschaftswĂ€hrung war am Montagnachmittag etwas schwĂ€cher: Ein Euro kostete 1,0908 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend fĂŒr 0,9168 Euro zu haben. Der Goldpreis ließ deutlich nach, am Nachmittag wurden fĂŒr eine Feinunze 2.986 US-Dollar gezahlt (-1,7 Prozent). Das entspricht einem Preis von 88,01 Euro pro Gramm. Der Ölpreis sank unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 64,00 US-Dollar, das waren 158 Cent oder 2,4 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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