BĂRSENLEXIKON ARTIKEL
Bietungshöchstbetrag (maximum bid limit)
BetragsmĂ€ssige Obergrenze fĂŒr Gebote von einzelnen GeschĂ€ftspartnern bei einer Tenderoperation. FĂŒr die EZB fĂŒhrt die Deutsche Bundesbank das Gebotsverfahren fĂŒr deutsche Institute im Offenmarkt-TenderOperations- System (OMTOS) durch. Derzeit können um die 800 mit der Deutschen Bundesbank elektronisch vernetzte Banken in Deutschland ĂŒber OMTOS Angebote abgeben; es ist grundsĂ€tzlich möglich, mehrere Summen zu unterschiedlichen Zinsen zu bieten. Wer den höchsten Zinssatz offeriert, der bekommt dann am meisten Geld zugeteilt. -Die EZB kann jedoch BietungshöchstbetrĂ€ge festsetzen, um unverhĂ€ltnismĂ€ssig hohe Gebote einzelner GeschĂ€ftspartner zu vermeiden. Siehe Geldmarkt-Operationen, Höchstbietungsbetrag, Höchstbietungssatz, Tender, beschrĂ€nkter, Tenderverfahren, Zinstender. Big Board: In den USA die New York Stock Exchange (NYSE). In Deutschland manchmal auch von der Deutschen Börse in Frankfurt am Main gesagt. Vgl. Monatsbericht der EZB vom November 2007, S. 67 ff. (Strukturelle VerĂ€nderungen am Aktienmarkt und Konsolidierung der Börsen; ausfĂŒhrliche Darstellung; Ăbersichten).
