BĂRSENLEXIKON ARTIKEL
Expansion Breakout
Viel Zeit und Geld hat er investiert, bis er begriffen hat, dass nicht jeder Ausbruch identisch ist und dass ein Trader keinesfalls jedes Hoch kaufen sollte, so Jeff Cooper. Oftmals irren AnfĂ€nger im Trading-GeschĂ€ft in dem Sachverhalt, jedes neue Hoch als erfogreichen Ausbruch anzusehen, den man unbedingt kaufen muss. Cooper konnte durch intensive Beobachtung von Ausbruchsbewegungen ein Merkmal ausfindig machen, dass erfolgreichen AusbrĂŒchen gemeinsam ist: Die Schwankungsbreite der Kurse ist bei erfolgreichen Ausbruchsbewegungen viel gröĂer als bei vorausgegangenen Hanselssitzungen. AuĂerdem muss auch einen Tag nach Ausbruch bei der Aktie Kaufinteresse vorhanden sein.
Cooper benennt folgende Merkmale fĂŒr das Handelssignal "Expansion Breakout":
1. Heute bricht die Aktie auf ein Zwei-Monats-Kalenderhoch aus.
2. Die tÀgliche Handelsspanne der letzten neun Börsentage muss kleiner oder genauso groà sein wie die heutige Handelsspanne.
3. Am nĂ€chsten Tag erfolgt der Kauf der Trading-Position, und zwar 1/8 Punkt ĂŒber dem heutigen Hoch.
4. Der Stopp-Kurse sollte 1 Punkt unter dem gestrigen Schlusskurs gesetzt werden.
Trading-Hinweise:
Dieses Handelssiganl lĂ€sst sehr anschaulich auf dynamische ChartausbrĂŒche schlieĂen. Jedoch sollte "Expansion Breakout" nur in bullishen Marktphasen angewendet werden, immer dann, wenn sich der gesamte Markt in einer stabilen AufwĂ€rtsbewegung befindet. Ein Abverkauf von langen weiĂen Kurskerzen, typisch fĂŒr den Expansion Breakout, findet dann statt, wenn sich die Leitindizes im AbwĂ€hrtstrend befinden. Dieses Signal ist in BĂ€renmĂ€rkten als Shortsignal sehr erfolgreich.

