BĂRSENLEXIKON ARTIKEL
Insider-Meldepflicht (directors' dealings)
Seit 2002 mĂŒssen Vorstands-und Aufsichtsratsmitglieder börsennotierter Gesellschaften in Deutschland getĂ€tigte GeschĂ€fte mit Wertpapieren der eigenen Gesellschaft ab einem Wert von 5 000 Euro im Kalenderjahr unverzĂŒglich melden. Diese Pflicht besteht auch fĂŒr Ehepartner, eingetragene Lebenspartner, Verwandte ersten Grades (Kinder, Eltern) und juristische Personen, die unter dem bestimmenden Einfluss der entsprechenden Personen stehen. Rechtsgrundlage ist § 15a und § 15b WpHG. Siehe Nominee. Vgl. Jahresbericht 2002 der BaFin, S. 164 ff., Jahresbericht 2003 der BaFin, S. 192 ff., Jahresbericht 2004 der BaFin, S. 173 f. (Neuregelungen aufgrund des Anlegerschutzverbesserungsgesetzes), Jahresbericht 2006 der Ba- Fin, S. 177 f. (Strafverfahren; Datenbank der BaFin mit veröffentlichten GeschĂ€ften) sowie den jeweiligen Jahresbericht der BaFin.

