BĂRSENLEXIKON ARTIKEL
Leverage (so auch im Deutschen gesagt; hier wird dem Wort teils mÀnnliches, teils [wie bei der Deutschen Bundesbank] sÀchliches Geschlecht zugeordnet)
Bei einem Unternehmen die AbhĂ€ngigkeit der RentabilitĂ€t des Eigenkapitals vom Anteil der Fremdfinanzierung. Ein positiver Leverage-Effekt (auch Hebel-Effekt genannt) tritt ein, wenn die RentabilitĂ€t des Kapitals gesamthaft höher ist als der Zins fĂŒr das Fremdkapital. Mit Hilfe des Leverage erhöht sich die Eigenkapitalrendite bei steigender Verschuldung, was eine Reihe von Risiken in sich birgt. Siehe Deleveraging, Gewinn, Eigenkapital, Einlagen, Fremdmittel, Hebel(wirkung), Leverage Ratio, Kapital, Prudential Filter.

