LiquiditĂƒÆ’Ă‚Â€tsprĂƒÆ’Ă‚Â€ferenz, Neigung

LiquiditÀtsprÀferenz (liquidity preference)

15.04.2008 - 00:20:39

Die Neigung der Wirtschaftssubjekte, Bargeld und Sichteinlagen zu halten, anstatt zinsbringende Wertpapiere zu kaufen

Die Neigung der Wirtschaftssubjekte, Bargeld und Sichteinlagen zu halten, anstatt zinsbringende Wertpapiere zu kaufen. In der Nationalökonomik in verschiedenen Modellen mit unterschiedlicher Überzeugungskraft erklĂ€rt. Sicher ist, dass die StĂ€rke einer bestehenden LiquiditĂ€tsprĂ€ferenz von verschiedenen aktuellen (gesellschaftlichen, politischen) Einflussgrössen bestimmt wird und nicht monokausal, aus nur einem einzigen Grund (etwa: Zinsverlust) erklĂ€rt werden kann. Siehe Abwartehaltung, Attentismus, Eventual-Kasse, Idle Money, LiquiditĂ€tsformen, Reservesockel. Vgl. Monatsbericht der EZB vom September 2006, S. 44 ff. (Erhöhung der LiquiditĂ€tsprĂ€ferenz bei Unternehmen und ihre GrĂŒnde; mit Übersichten. S. 44: Hinweise auf vertiefende Literatur), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Juli 2007, S. 16 f. (höhere Li- quiditĂ€ts-PrĂ€ferenz fĂŒhrt zu einer höheren Bargeldquote), Monatsbericht der EZB vom MĂ€rz 2008, S. 54 ff. (Steigerung der Anlage hochliquider AnlagegegenstĂ€nde bei Unternehmen empirisch dargelegt und erklĂ€rt; viele Übersichten).

© UniversitÀtsprofessor Dr. Gerhard Merk, UniversitÀt Siegen

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