BÖRSENLEXIKON ARTIKEL

Papiergeld, Edelmetall

Papiergeld (paper money; paper fee)

Allgemein gegen Edelmetall einlösliche oder uneinlösliche Wertpapiere, von staatlicher Stelle oder Privaten (Banken) ausgegeben. Im engeren Sinne heute: auf einen bestimmten Geldbetrag lautende uneinlösliche Wertpapiere (Banknoten) mit unbeschrĂ€nkter gesetzlicher Zahlungskraft und Annahmezwang im jeweiligen WĂ€hrungsgebiet. In der Ă€lteren Literatur auch Benennung fĂŒr das Stempelgeld. Siehe Banknoten-Management, Chipkarte, FĂ€lschungssicherung, Fenstergeld, Notenbank, Zahlungsmittel, Zettel. Vgl. zu den EU-Banknoten ausfĂŒhrlich Monatsbericht der EZB vom August 2004, S. 85 ff., Monatsbericht der EZB vom August 2005, S. 91 ff. (hier weitere Überlegungen auch hinsichtlich der zukĂŒnftigen Ausgabe der Noten).

© UniversitÀtsprofessor Dr. Gerhard Merk, UniversitÀt Siegen