BĂRSENLEXIKON ARTIKEL
ProzyklizitÀt (procylicity)
Die Tatsache, dass das KreditgeschĂ€ft der Banken tendenziell das gleiche Verhaltensmuster aufweist wie die Realwirtschaft, also starkes Wachstum bei einem konjunkturellen Aufschwung und minimes oder gar rĂŒcklĂ€ufiges Wachstum innert des Abschwungs. Siehe Stress-Test, Zins, zweistelliger. Vgl. Monatsbericht der EZB vom Januar 2005, S. 59 ff. (mit Ăbersicht). Prudent man standard of care: Besonders sorgfĂ€ltige, durch Gesetze vorgeschriebene oder durch Aufsichtsbehörden erzwungene Anlagestrategie fĂŒr Fonds bei AltersvorsorgevertrĂ€gen. Die auch international (und im Deutschen) benutzte Formel ist in Section 1104 der US-amerikanischen "Employee Retirement Income Security Act (ERISA)" erlĂ€utert. Siehe Altersvermögensgesetz, Ausgewogen, Best Practices, Nominalwertgarantie, Occupational Pensions Regulatory Authority, Pensionsfonds, Straitjacking. Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Juli 2002, S. 37 (in Anm. 32 auch Hinweis auf entsprechende Vorschrift in England), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Dezember 2007, S. 71 (szenariobasierte Stresstests).

