BĂRSENLEXIKON ARTIKEL
Tagesgeld auch Callgeld und Ăbernachtgeld (day-to-day-money; call money, overnight money)
BetrĂ€ge, die zwischen Banken in grossen BetrĂ€gen ausgeliehen werden. Die geldgebende Bank kann den Betrag tĂ€glich abrufen; die geldnehmende Bank kann ohne KĂŒndigung jederzeit zurĂŒckbezahlen. -Durch die stĂ€ndigen FazilitĂ€ten der EZB werden im Eurogebiet die Obergrenze und die Untergrenze fĂŒr den jeweiligen Zinssatz des Tagesgeldes festgelegt. Andere Bezeichnung fĂŒr das Sitzgeld (Tagungsgeld, DiĂ€ten; attendance fee). Siehe Einlage-FazilitĂ€t, Geldmarkt-Segmente, Intertageskredit, Spitzenrefinanzierungs- FazilitĂ€t, Tageskredit, Zinskorridor. Vgl. die TagesgeldsĂ€tze im Sinne von (vergleichend auch mit anderen WĂ€hrungsrĂ€umen) im Anhang "Statistik des Euro- WĂ€hrungsgebiets", Rubrik "FinanzmĂ€rkte", Unterrubrik "GeldmarktsĂ€tze" im jeweiligen Monatsbericht der EZB, Monatsbericht der EZB vom August 2003, S. 48 ff., (Formeln fĂŒr Tagesgeldsatz), Monatsbericht der EZB vom Februar 2005, S. 73 f., Monatsbericht der EZB vom August 2005, S. 26 ff. (es gibt keine Transmission der VolatilitĂ€t des Tagesgeldsatzes auf die anderen ZinssĂ€tze), Monatsbericht der EZB vom Juli 2006, S. 26 ff. (mathematische Messgrössen fĂŒr die VolatilitĂ€t des Tagesgeldsatzes), Monatsbericht der EZB vom Oktober 2006, S. 25 ff. (Tagesgeldsatz im Vergleich zu anderen ZinssĂ€tzen in den USA), Monatsbericht der EZB vom August 2007, S. 28 ff. (VolatilitĂ€t des Tagesgeldsatzes und die Ăbertragungswege; viele Ăbersichten).

