BÖRSENLEXIKON ARTIKEL

Taschengeld, Bargeld

Taschengeld (pocket money; slush money)

Die Übertragung von Bargeld an noch nicht im Erwerbsleben stehende Jugendliche durch Eltern und Verwandte (Sackgeld). Nach § 46 StVollzG-NRW von der Vollzuganstalt an unverschuldet arbeitslose HĂ€ftlinge, die nicht ĂŒber Eigengeld verfĂŒgen, ausbezahlte angemessene Summe zum Einkauf persönlicher Dinge. VolkstĂŒmlich auch in der Bedeutung einer kleinen Summe Geldes, oft mit der Nebenbedeutung, dass diese Zahlung als zu niedrig empfunden und man mit dem Betrag "abgespeist" (fobbed) wird. Umgangssprachlich auch fĂŒr Schmiergeld (im Sinne von Bestechungszahlung) gesagt. Siehe Hausgeld, ÜberbrĂŒckungsgeld.

© UniversitÀtsprofessor Dr. Gerhard Merk, UniversitÀt Siegen