Arista Networks: 52-Wochen-Lieferzeiten bremsen Kurs
07.05.2026 - 09:38:42 | boerse-global.deArista Networks liefert operativ ab, wird aber an der Börse abgestraft. Ein Kurssturz von über 16 Prozent im US-Handel markiert eine Zäsur für den Spezialisten für KI-Netzwerkhardware. Der Grund liegt nicht in mangelnder Nachfrage, sondern in der Unfähigkeit, diese schnell genug zu bedienen.
Der Umsatz im ersten Quartal 2026 stieg um 35 Prozent auf 2,71 Milliarden Dollar. Beim bereinigten Gewinn je Aktie meldete das Unternehmen 0,87 Dollar—beide Werte lagen über den Markterwartungen. Trotzdem rutschte die Aktie am Mittwoch auf 125,18 Euro ab und büßte damit innerhalb einer Woche rund 15 Prozent ein.
Engpässe bremsen das Wachstum
Die Warnungen des Managements wogen schwerer als die nackten Zahlen. CEO Jayshree Ullal rechnet damit, dass der Mangel an Wafern, CPUs und Speicherchips bis weit in das Jahr 2026 anhalten wird. CTO Kenneth Duda konkretisierte die Lage: Die Lieferzeiten für Kunden liegen derzeit verlässlich bei 52 Wochen.
Um die Produktion überhaupt aufrechtzuerhalten, geht Arista ins Risiko. Die Kaufverpflichtungen für Komponenten sprangen von 6,8 auf 8,9 Milliarden Dollar. Diese Strategie sichert zwar den Zugriff auf knappe Bauteile, zementiert aber auch höhere Einkaufspreise und drückt damit perspektivisch auf die Margen.
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Analysten sehen Kaufgelegenheit
Die Prognose für das laufende Jahr wurde zwar auf 27,7 Prozent Umsatzwachstum angehoben, verfehlte jedoch die Erwartungen einiger Marktteilnehmer. Analysten von Morgan Stanley sehen darin kein strukturelles Problem. Sie betonen, dass Arista weiterhin eine der direktesten Möglichkeiten bleibt, vom KI-Infrastruktur-Zyklus zu profitieren.
Mehrere Banken nutzten den Kursrücksetzer für Anpassungen ihrer Kursziele:
* Rosenblatt: 210 Dollar
* BNP Paribas: 200 Dollar
* Barclays: 195 Dollar
* UBS: 187 Dollar
Die Experten werten das aktuelle Niveau als Einstiegschance, da die Nachfragekurve intakt bleibt. Das Ziel für den KI-spezifischen Umsatz wurde auf 3,5 Milliarden Dollar nach oben korrigiert.
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Am 14. Mai wird das Finanzmanagement auf der Needham Technology Conference weitere Details zur Margenentwicklung liefern. Nur fünf Tage später folgt der Auftritt auf der Global Technology Conference von J.P. Morgan. Diese Termine dürften Aufschluss darüber geben, wie Arista die Kosten bei langfristigen Lieferverträgen kontrolliert.
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