AST SpaceMobile Aktie: 68,31 Dollar vor Mai-11-Update
07.05.2026 - 08:00:15 | boerse-global.deVerlorene Satelliten und verfehlte Meilensteine belasten AST SpaceMobile unmittelbar vor der nächsten Bilanzvorlage. Das Unternehmen steht vor einer richtungsweisenden Woche, in der das Management den Vertrauensverlust der vergangenen Monate stoppen muss. Die Aktie notiert aktuell bei 60,10 Euro—ein Rückgang von rund 24 Prozent innerhalb der letzten 30 Tage.
Rückschlag im Orbit und ehrgeizige Ziele
Der Verlust des Satelliten BlueBird 7 im April dämpft die Erwartungen an eine schnelle Expansion. Das Flugobjekt wurde in einer zu niedrigen Umlaufbahn ausgesetzt und musste kontrolliert zum Absturz gebracht werden. Indes betont das Unternehmen, dass der Vorfall durch Versicherungen abgedeckt ist.
Trotz dieses operativen Fehlschlags hält die Führung an ihrem Ziel fest, bis Ende 2026 etwa 45 Satelliten im All zu positionieren. Um dieses Vorhaben zu realisieren, ist ein Startrhythmus von ein bis zwei Monaten erforderlich. Die Produktion der nächsten Einheiten läuft parallel dazu weiter.
Vergütungsmodell im Fokus der Aktionäre
Ein aktueller Bericht zur Hauptversammlung lenkt den Blick auf die Anreizsysteme für die Führungsebene. CEO Abel Avellan verzichtet seit 2021 auf ein festes Grundgehalt. Seine Vergütung für 2025 in Höhe von rund 14,2 Millionen Dollar bestand ausschließlich aus Aktienoptionen.
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Diese Struktur bindet das Vermögen des Gründers direkt an den Erfolg des Netzwerkausbaus. Allerdings verfehlte das Unternehmen wichtige interne Ziele bei der Anzahl der Satelliten im Orbit. In dieser Kategorie lag die Zielerreichung zuletzt bei null Prozent, während die Umsatzvorgaben fast vollständig erfüllt wurden.
Regulatorischer Rückenwind und finanzielle Reserven
Ein wichtiger Lichtblick bleibt die kommerzielle Genehmigung durch die US-Fernmeldebehörde FCC. Die Behörde erlaubte den Betrieb einer Konstellation von 248 Satelliten für die direkte Mobilfunkversorgung handelsüblicher Smartphones. Partnerschaften mit Schwergewichten wie AT&T und Verizon bilden das Fundament für den geplanten US-Rollout.
Finanziell ist das Unternehmen für die kommenden Schritte gerüstet und verfügte zum Jahreswechsel über liquide Mittel von rund 2,8 Milliarden Dollar. Diese Reserven sind notwendig, um die hohen Entwicklungskosten und die geplante Startfrequenz zu finanzieren. Analysten erwarten für das abgelaufene Quartal einen Verlust von 21 Cent je Aktie bei einem Umsatz von rund 37 Millionen Dollar.
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Am 11. Mai wird das Management Stellung zum BlueBird-7-Verlust beziehen müssen. Im Mittelpunkt steht dabei die Umsatzprognose für das Gesamtjahr, die aktuell zwischen 150 und 200 Millionen Dollar liegt. Eine Bestätigung dieser Zahlen könnte darüber entscheiden, ob sich der Kurs stabilisiert oder der Abstand zum Allzeithoch von 102 Euro weiter vergrößert.
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