Bayer Aktie: Zahlen überzeugen
12.05.2026 - 14:17:17 | boerse-global.deBayer hat heute mit den Quartalszahlen für das erste Quartal 2026 positiv überrascht. Das bereinigte EBITDA kletterte um 9 Prozent auf 4,45 Milliarden Euro — Analysten hatten im Schnitt lediglich 3,93 Milliarden Euro erwartet. Die Aktie legte daraufhin im frühen Handel um rund 2,4 Prozent auf 37,82 Euro zu.
Agrarsparte als Zugpferd
Den größten Anteil am Ergebnissprung trägt das Agrargeschäft. Die Crop-Science-Sparte steigerte ihr EBITDA um knapp 18 Prozent, getragen von starken Soja- und Maisgeschäften in Nordamerika sowie gesunkenen Produktionskosten. Ein bemerkenswerter Antrieb in einem von Unsicherheiten geprägten Marktumfeld.
Die Pharmasparte lief dagegen weniger rund. Zwar wuchsen die Krebsmedikament Nubeqa und das Nierenpräparat Kerendia deutlich, doch höhere Ausgaben für Marketing und Forschung sowie der anhaltende Druck durch Patentausläufe beim Blutverdünner Xarelto und den Konkurrenzprodukten für das Augenpräparat Eylea drückten das Segmentergebnis um 7,5 Prozent. Weniger stark als befürchtet, aber ein Wermutstropfen bleibt es dennoch.
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Der Konzernumsatz sank nominal um 2,4 Prozent auf 13,4 Milliarden Euro — ausschließlich wechselkursbedingt. Bereinigt um Währungseffekte, die sich im Quartal auf 886 Millionen Euro summierten, stand ein organisches Wachstum von 4,1 Prozent zu Buche.
Prognose leicht angehoben
Für das Gesamtjahr 2026 bestätigte Bayer seine währungsbereinigte Guidance. Zu aktuellen Wechselkursen hebt der Konzern die Umsatzerwartung nun leicht auf 44,5 bis 46,5 Milliarden Euro an, nach zuvor 44 bis 46 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA soll zwischen 9,4 und 9,9 Milliarden Euro liegen — der bisherige Korridor reichte bis 9,6 Milliarden Euro. Das bereinigte Ergebnis je Aktie wird nun mit 4,10 bis 4,60 Euro beziffert.
Finanzchef Wolfgang Nickl dämpfte allerdings die Erwartungen an die Verlässlichkeit dieser Zahlen. Angesichts weiterhin volatiler Wechselkurse sei die Anhebung letztlich eine Momentaufnahme.
Ein Schatten bleibt der freie Cashflow, der mit minus 2,32 Milliarden Euro deutlich ins Negative rutschte. Haupttreiber waren erhöhte Vergleichszahlungen im Zusammenhang mit den Glyphosat- und PCB-Klagen. Die rechtlichen Altlasten zehren weiter an der Substanz — auch wenn das operative Bild heute einen ermutigenden Kontrast dazu setzt.
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