Bloom, Energy

Bloom Energy Aktie: 20 Milliarden Dollar Auftragsbestand

13.05.2026 - 20:12:19 | boerse-global.de

Bloom Energy verzeichnet Kursgewinne von über 1.400 Prozent in zwölf Monaten, getrieben durch KI-Nachfrage nach Brennstoffzellen.

Bloom Energy Aktie: 20 Milliarden Dollar Auftragsbestand - Foto: über boerse-global.de
Bloom Energy Aktie: 20 Milliarden Dollar Auftragsbestand - Foto: über boerse-global.de

Bloom Energy ist zum Extremfall der KI-Energie-Story geworden. Die Aktie steigt rasant, weil der Markt auf Brennstoffzellen für Rechenzentren setzt. Gleichzeitig klafft eine breite Lücke zwischen Kurs und klassischen Bewertungsmaßstäben.

Rallye trifft Bewertungsdruck

Am Mittwoch handelte die Aktie über 290 Dollar und markierte neue Intraday-Hochs. In den vergangenen zwölf Monaten summiert sich das Plus auf rund 1.414 Prozent.

Allein im April gewann Bloom Energy 112 Prozent. Seit Jahresbeginn liegt der Titel fast 200 Prozent vorn. Der Kurs hat damit längst Erwartungen eingepreist, die weit in die Zukunft reichen.

Das erwartete KGV liegt bei 138,79, das Kurs-Umsatz-Verhältnis bei 22,61 und das Kurs-Cashflow-Verhältnis bei 297,70. Damit zahlt der Markt einen massiven Aufschlag auf typische Branchenwerte.

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Morningstar sieht den fairen Wert bei 99 Dollar und vergibt für die Aktie das Unsicherheitsrating „Extreme“. Das ist ein harter Kontrast zum aktuellen Kursniveau.

Am Dienstag lag der Konsens von 20 Analysten zwar bei „Buy“. Die einzelnen Kursziele zeigen aber, wie unterschiedlich Wall Street die Lage bewertet.

  • RBC Capital: „Buy“, Kursziel 335 Dollar
  • Morgan Stanley: „Overweight“, Kursziel 310 Dollar nach zuvor 184 Dollar
  • Clear Street: „Hold“, Kursziel 250 Dollar nach zuvor 180 Dollar

Der Auftragsbestand stützt die Story

Die Käuferseite verweist auf die wachsende Nachfrage aus der KI-Infrastruktur. Bloom Energy meldete einen Auftragsbestand von 20 Milliarden Dollar. Dazu kommt eine Partnerschaft mit Brookfield Asset Management über 5 Milliarden Dollar.

Auch Oracle spielt eine zentrale Rolle. Unter einer Rahmenvereinbarung will Oracle bis zu 2,8 Gigawatt an Brennstoffzellensystemen beziehen. Eine erste Kapazität von 1,2 Gigawatt ist bereits kontrahiert.

Damit steigt der Druck auf die Produktion. Bloom will die jährliche Fertigung in Fremont von 1 auf 2 Gigawatt bis Ende 2026 verdoppeln. Ein Engpass bleibt MTAR Technologies aus Indien, der allein wichtige „Hot Box“-Baugruppen liefert.

Wo die These wackelt

Die skeptische Sicht dreht sich um Umsetzung und Bewertung. Bloom muss Kapazitäten hochfahren, Projekte pünktlich liefern und weiter Zugang zu Finanzierung sichern. Kurz gesagt: ein Risiko.

Hinzu kommt die Abhängigkeit von Steueranreizen und der Stimmung rund um KI-Investitionen. Kühlt der Ausbau von Rechenzentren ab, könnte das hohe Multiple schnell unter Druck geraten.

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Der strukturelle Rückenwind ist trotzdem real. Rund 23 Gigawatt an Rechenzentrumskapazität befinden sich im Bau, davon 17 Gigawatt in Amerika. Genau diese Nachfrage treibt die bullische These.

Margen liefern Rückhalt

Operativ hat Bloom zuletzt Fortschritte gezeigt. Die Non-GAAP-Bruttomarge lag im ersten Quartal bei 31,5 Prozent und stieg um 2,8 Prozentpunkte. Nach einem Verlust im Vorjahr erzielte das Unternehmen einen GAAP-Gewinn von 70,7 Millionen Dollar.

Auch der operative Cashflow drehte ins Plus und erreichte 73,6 Millionen Dollar. Die Bruttomarge und die Service-Margen legten zu. Das Management hob außerdem die Prognose für die Bruttomarge an.

Der Kurs preist bereits schnelle Lieferung und starken KI-Bedarf ein. Der operative Taktgeber ist nun Fremont: Kommt die Produktion bis Ende 2026 auf 2 Gigawatt und liefert MTAR mit, erhält die Bewertung Rückhalt. Verzögerungen würden das hohe Bewertungsniveau deutlich angreifbarer machen.

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