Booking Aktie: Naher Osten drückt Jahresprognose
12.05.2026 - 13:58:46 | boerse-global.deBooking Holdings bekommt die geopolitische Unsicherheit im Reisegeschäft zu spüren. Nach der Senkung der Jahresprognose rutschte die Aktie im Handel am Montag auf 157,80 Dollar und verlor rund 4,9 Prozent.
Der Kern des Problems liegt im Nahen Osten. Das Management machte den anhaltenden Konflikt als wesentlichen Belastungsfaktor aus und sprach davon, dass er das Wachstum der gebuchten Übernachtungen im ersten Quartal um etwa zwei Prozentpunkte gedrückt habe.
Solider Jahresstart, gedämpfter Ausblick
Operativ legte der Konzern trotzdem ordentlich los. Die Bruttobuchungen stiegen im ersten Quartal um 15 Prozent auf 53,8 Milliarden Dollar, der Umsatz kletterte um 16 Prozent auf 5,5 Milliarden Dollar.
Für das Gesamtjahr klingt der Ausblick nun aber vorsichtiger. Booking rechnet 2026 nur noch mit einem Umsatzplus im hohen einstelligen Prozentbereich. Zuvor hatte das Unternehmen noch ein Wachstum im niedrigen zweistelligen Bereich in Aussicht gestellt.
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Für das zweite Quartal stellt der Konzern ein Wachstum der gebuchten Übernachtungen von 2 bis 4 Prozent in Aussicht. Beim Umsatz erwartet das Management ein Plus zwischen 4 und 6 Prozent. Das zeigt: Der Start ins Jahr war solide, der Blick nach vorn aber deutlich vorsichtiger.
Finanzierung und Regulierung belasten mit
Parallel dazu baut Booking seine Finanzierung aus. Im Mai platzierte das Unternehmen 750 Millionen Dollar an vorrangigen Anleihen mit Laufzeit bis 2036 und einem Kupon von 5,375 Prozent. Hinzu kam ein größeres Euro-Programm mit mehreren Tranchen über zusammen 1,9 Milliarden Euro.
Auch auf der Regulierungsseite bleibt es unruhig. In Spanien endete ein Kartellverfahren bereits mit einer Geldbuße von 413 Millionen Euro. In Italien prüfen die Behörden weiter die Ranking-Praxis auf der Plattform Booking.com. Dazu kommt der Druck durch den EU Digital Markets Act.
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Die Aktie gilt nach dem jüngsten Rückgang technisch als überverkauft. Institutionelle Investoren halten dennoch mehr als 92 Prozent der Anteile. Am Monatsende tritt Vorstandschef Glenn Fogel zudem auf einer Branchenkonferenz auf. Dann dürfte sich zeigen, wie das Management die Lage im Reisegeschäft und die Folgen der geopolitischen Unsicherheit weiter einordnet.
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