Design Studio: Delisting im MĂ€rz 2022
07.05.2026 - 07:27:44 | boerse-global.deInsolvent, delisted, abgewickelt â fĂŒr die Design Studio Group ist das Kapitel an der Börse von Singapur beendet. Was einst als gefragter Spezialist fĂŒr Innenausbau galt, scheiterte letztlich an einer massiven Schuldenlast und missglĂŒckten Rettungsversuchen.
Das Scheitern der Sanierung
Der offizielle RĂŒckzug von der Börse erfolgte im MĂ€rz 2022. Diesem Schritt ging eine dramatische Zuspitzung der finanziellen Lage voraus. Im Oktober 2021 stellte der Vorstand schlieĂlich den Antrag auf Liquidation, da das Unternehmen zahlungsunfĂ€hig war.
Zuvor war ein entscheidender Rettungsplan vor Gericht gescheitert. Der High Court lehnte im August 2021 ein vorgeschlagenes Sanierungsverfahren mit den GlĂ€ubigern ab. Nachdem die Gesellschaft eine anschlieĂende Berufung zurĂŒckgezogen hatte, blieb nur noch der Weg in die Abwicklung.
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Internationales GeschÀft ohne Fundament
Vor dem Zusammenbruch agierte das Unternehmen als Holding mit Fokus auf hochwertige Tischlerarbeiten. Die Projekte reichten von Luxushotels und Kreuzfahrtschiffen bis hin zu Wohnkomplexen in Singapur, Malaysia und den Vereinigten Arabischen Emiraten.
FĂŒr ehemalige AktionĂ€re bedeutet das Delisting den vollstĂ€ndigen Verlust der Handelbarkeit. Im Zentrum steht nun das Liquidationsverfahren. Dort wird geklĂ€rt, ob nach Bedienung der vorrangigen GlĂ€ubiger noch Restwerte fĂŒr die Stakeholder verbleiben.
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