Ălpreise wenig verĂ€ndert
05.06.2026 - 08:09:11 | dpa.deAm Vortag hatten die Notierungen noch mit der Hoffnung auf eine Waffenruhe im Libanon unter Druck gestanden.
Die geopolitische Entwicklung im Nahen Osten bleibt bestimmend fĂŒr die Ălpreise. "Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran sind zĂ€h und diplomatische Fortschritte kaum zu erkennen", beschreiben Analysten der Dekabank die Lage. Ihrer EinschĂ€tzung nach tendieren die MĂ€rkte weiterhin dazu, auf positive Nachrichten stĂ€rker zu reagieren, als sich von den regelmĂ€Ăig darauf folgenden Dementis entmutigen zu lassen.
Am Donnerstag hatte die mit dem Iran verbĂŒndete Hisbollah-Miliz die Bedingungen eines neuen Anlaufs fĂŒr eine Waffenruhe mit Israel abgelehnt. Zuletzt kam es zu einem erneuten Angriff der proiranischen Miliz auf die im SĂŒden des Libanons stationierten Truppen Israels.
Auch bei den GesprĂ€chen fĂŒr ein Ende des Iran-Kriegs zwischen Teheran und Washington zeichnen sich weiterhin keine Fortschritte ab. Bei den Verhandlungen gelten die anhaltenden israelischen MilitĂ€rschlĂ€ge im Libanon als ein wesentlicher Streitpunkt.
