Evotec, Stellen

Evotec: 800 Stellen im Horizon-Programm

08.05.2026 - 05:56:51 | boerse-global.de

Evotec verzeichnet hohen Nettoverlust durch Restrukturierung, hält aber an den Jahreszielen fest und sieht erste Erholungstendenzen.

Evotec: 800 Stellen im Horizon-Programm - Foto: über boerse-global.de
Evotec: 800 Stellen im Horizon-Programm - Foto: über boerse-global.de

Ein Nettoverlust von 122 Millionen Euro im ersten Quartal — das klingt alarmierend. Allerdings steckt Evotec mitten in einem Umbau, der das Ergebnis bewusst belastet. Das Management sieht trotzdem erste Zeichen einer Trendwende.

Zahlen unter Druck

Der Umsatz fiel im ersten Quartal 2026 auf 156,6 Millionen Euro. Das bereinigte EBITDA rutschte auf -21,9 Millionen Euro — nach einem positiven Wert von 3,1 Millionen Euro im Vorjahr.

Drei Faktoren drücken auf das Ergebnis: Restrukturierungskosten, der Wegfall einmaliger Lizenzerlöse von Sandoz in Höhe von 25 Millionen US-Dollar sowie ungünstige Währungseffekte. Hinzu kommt ein schwaches Marktumfeld im Auftragsgeschäft.

Programm „Horizon" als Kern des Umbaus

Evotec will die Kostenbasis bis 2027 um 75 Millionen Euro senken. Das Unternehmen plant, sich auf zehn Standorte zu konzentrieren und schließt die Standorte München, Abingdon, Lyon und Framingham. Bis zu 800 Stellen fallen weg.

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Für den Umbau bildete Evotec Restrukturierungsrückstellungen von 75 Millionen Euro. Parallel prüft das Unternehmen mit den Investmentbanken Morgan Stanley und Moelis & Company strategische Optionen auf Konzernebene. Seit Anfang Mai verstärken Claire Hinshelwood als CFO und Dr. Ingrid Müller als COO das Führungsteam.

Positive Signale, bestätigte Prognose

CEO Wojczewski verweist auf ein zweistelliges Wachstum beim Auftragseingang und die niedrigste Stornierungsrate seit zwei Jahren. Neue Partnerschaften stützen das Bild: ein präklinischer Kandidat mit Almirall in der Dermatologie sowie Fördermittel der Gates Foundation für die Tuberkuloseforschung.

Die Jahresziele hält Evotec aufrecht. Der Umsatz soll 2026 zwischen 700 und 780 Millionen Euro liegen, das bereinigte EBITDA zwischen 0 und 40 Millionen Euro. Langfristig peilt das Unternehmen für 2030 über eine Milliarde Euro Umsatz bei einer Marge von mehr als 20 Prozent an.

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Die Aktie hat sich seit ihrem Tief im März erholt, notiert aber mit rund 5,26 Euro noch deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 8,32 Euro. Auf Jahressicht liegt das Papier rund 24 Prozent im Minus. Ein nächster Prüfstein ist die ordentliche Hauptversammlung im Juni in Hamburg, auf der unter anderem das überarbeitete Vergütungssystem des Vorstands zur Abstimmung steht.

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