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Ferrari 296 GTB: V6-Plug-in-Hybrid mit rund 830 PS im Fokus

13.06.2026 - 09:15:19 | ad-hoc-news.de

Der Ferrari 296 GTB kombiniert einen 3,0-Liter-V6-Biturbo mit Plug-in-Hybridtechnik zu rund 830 PS Systemleistung und zielt als kompakter Mittelmotorsportwagen auf sportorientierte Luxus-Kunden. In Deutschland ist das Modell seit 2022 bei autorisierten Ferrari-Partnern bestellbar.

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Verantwortlich: ad hoc news Fachredaktion B2B & Profi. Vor der Veroeffentlichung am 13.06.2026, 09:14:28 Uhr geprueft. Details im Impressum.

Der Ferrari 296 GTB steht als kompakter Mittelmotorsportwagen mit V6-Plug-in-Hybridantrieb im aktuellen Straßenprogramm von Ferrari und markiert den Einstieg in die Sechszylinder-Hybridklasse der Marke. Herzstück ist ein 3,0-Liter-V6-Biturbo mit 120-Grad-Bankwinkel, der zusammen mit einem Elektromotor die Hinterachse antreibt und eine Systemleistung von rund 830 PS bereitstellt. Laut Hersteller beschleunigt der Zweisitzer in etwa 2,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von über 330 km/h. Vorgestellt wurde der 296 GTB 2021, die Auslieferungen in Europa, darunter der deutsche Markt, laufen seit 2022 über autorisierte Ferrari-Partner.

Technisches Konzept: V6-Hybrid für Straße und Track

Im Antriebsstrang kombiniert Ferrari beim 296 GTB einen etwa 663 PS starken 3,0-Liter-V6-Biturbo mit einem permanent erregten Elektromotor, der rund 167 PS beisteuert und so die kombinierte Systemleistung von etwa 830 PS ermöglicht. Der ungewöhnlich breite Bankwinkel von 120 Grad beim V6 schafft Platz für die Turbolader im V und senkt gleichzeitig den Schwerpunkt, was die Agilität insbesondere in schnellen Kurven unterstützen soll. Der Elektromotor ist zwischen Verbrenner und Getriebe integriert und ermöglicht rein elektrisches Fahren über kurze Distanzen, was im Alltag für leise Anfahrten oder Fahrten in emissionssensiblen Zonen genutzt werden kann. Die Energie liefert ein im Fahrzeugboden untergebrachtes Hochvolt-Batteriepaket, das typischerweise eine elektrische Reichweite von bis zu rund 25 Kilometern ermöglicht, womit der 296 GTB im Segment der Supersportwagen einen deutlichen Effizienzfokus setzt.

Für die Kraftübertragung setzt Ferrari beim 296 GTB auf ein Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe, das bereits aus anderen Baureihen der Marke bekannt ist und schnelle Gangwechsel bei gleichzeitig hohem Fahrkomfort ermöglichen soll. Die Kombination aus Verbrennungsmotor, E-Motor und Doppelkupplungsgetriebe ist so abgestimmt, dass der Fahrer je nach gewähltem Fahrmodus den Schwerpunkt entweder stärker auf Effizienz oder auf maximale Performance legen kann. Im rein elektrischen eDrive-Modus arbeitet ausschließlich der Elektromotor, während im Hybridmodus beide Antriebsquellen kooperieren und das System je nach Fahrsituation entscheidet, welche Energiequelle vorrangig genutzt wird. Wird der Qualifying-ähnliche Performance-Modus aktiviert, steht die volle Systemleistung zur Verfügung, wobei der Elektromotor dann vor allem als Boost-Aggregat dient, um Ansprechverhalten und Zwischenspurts zu optimieren. Auf der Rennstrecke erlaubt diese Auslegung schnelle Rundenzeiten, ohne dass der Fahrer auf eine für Ferrari typische Drehfreude verzichten muss.

Das Fahrwerk des Ferrari 296 GTB ist auf hohe Querbeschleunigungen und präzises Einlenkverhalten ausgelegt, wobei adaptive Dämpfer und eine fein abgestimmte Fahrdynamikregelung im Hintergrund arbeiten. Ferrari nutzt dafür eine Kombination aus elektronisch geregelten Dämpfern und Fahrmodi, die über den Manettino-Schalter am Lenkrad angewählt werden können und Parameter wie Dämpfercharakteristik, Gaspedalkennlinie, Schaltstrategie und Eingriffsschwellen der Stabilitätskontrolle variieren. Ergänzt wird das Setup durch ein hochperformantes Bremssystem mit großen Carbon-Keramik-Scheiben, das auf wiederholte Verzögerungen bei hohen Geschwindigkeiten ausgelegt ist und für den Einsatz bei gelegentlichen Trackdays konzipiert wurde. In Summe positioniert Ferrari den 296 GTB als Fahrzeug, das sich auf der Landstraße fahrbar und kontrollierbar geben soll, gleichzeitig aber bei Bedarf Rennstrecken-taugliche Performance abrufen kann.

Im aktuellen Modellprogramm ordnet Ferrari den 296 GTB unterhalb der V8- und V12-Modelle ein, aber oberhalb klassischer Frontmotor-GT, sodass der Wagen als Einstieg in die Welt der zweisitzigen Mittelmotorsportwagen mit Hybridtechnik verstanden werden kann. Der Ausbau der Hybridpalette ist Teil der langfristigen Elektrifizierungsstrategie von Ferrari, die vorsieht, den Anteil von Hybrid- und später vollelektrischen Fahrzeugen schrittweise zu erhöhen. Der 296 GTB übernimmt in dieser Planung eine Schlüsselfunktion, da er als erster regulärer Straßen-Ferrari mit V6-Hybrid unterhalb der streng limitierten Hypercar-Baureihen breite Kundenschichten an das neue Antriebskonzept heranführen soll. Für Kunden, die häufig auf abgesperrten Strecken unterwegs sind, ergänzen Track-orientierte Optionen wie spezielle Reifen, Leichtbaukomponenten und ein angepasstes Aerodynamikpaket die Basisausführung, wodurch sich der Wagen stärker in Richtung Kunden-Motorsport verschieben lässt.

Design, Interieur und Positionierung im deutschen Markt

Optisch setzt der Ferrari 296 GTB auf eine vergleichsweise kompakte Silhouette mit kurzer Front, flachem Dachverlauf und breiten Schultern im Heckbereich, die den Mittelmotor-Charakter betonen. Die Karosserie integriert aerodynamische Lösungen wie aktive Elemente am Heck und sorgfältig gestaltete Lufteinlässe, um Anströmung von Motor, Bremsen und Kühlern mit Abtrieb und Luftwiderstand in Einklang zu bringen. Front- und Heckleuchten greifen dabei aktuelle Designelemente der Marke auf, während Details wie die bündigen Türgriffe und die integriert gestaltete Heckscheibe das Gesamtbild modernisieren. Für Kunden steht eine breite Palette an Lackierungen, Felgendesigns und Optionen zur Verfügung, die von klassischen Ferrari-Rot-Tönen über dezente Metallic-Lacke bis hin zu zweifarbigen Konfigurationen reicht.

Im Innenraum zeigt der 296 GTB ein fahrerorientiertes Layout mit digitalem Instrumentendisplay, integriertem Infotainment und einem minimalistischen Mittelbereich, in dem viele Funktionen über das Lenkrad gesteuert werden. Ferrari setzt dabei auf eine Mischung aus Leder, Alcantara und Sicht-Carbon, die je nach gewähltem Ausstattungspaket unterschiedliche Schwerpunkte setzt. Ebenso können Sitze, Ziernähte und Einlagen individuell konfiguriert werden, wobei die Spannweite von eher komfortorientierten Ausführungen bis zu stark gewichtsoptimierten Sportsitzen reicht. Das Infotainment integriert typischerweise Smartphone-Anbindung und Navigationsfunktionen, bleibt aber klar auf den Fahrer fokussiert und verzichtet auf großformatige Zentralbildschirme, wie sie sich in anderen Fahrzeugsegmenten etabliert haben. Beifahrer erhalten auf Wunsch ein zusätzliches Display, das Fahrdaten oder Entertainment-Informationen anzeigen kann.

Für den deutschen Markt wird der Ferrari 296 GTB über das Netzwerk autorisierter Ferrari-Händler vertrieben, die sowohl Neu- als auch Gebrauchtfahrzeuge der Marke anbieten. Die Preisgestaltung bewegt sich im hohen sechsstelligen Euro-Bereich, variiert jedoch deutlich je nach gewählter Individualisierung, Sonderausstattung und eventuellen Personalisierungsprogrammen. Damit adressiert Ferrari mit dem 296 GTB Kunden, die bereit sind, für einen kompakten, hochperformanten Sportwagen mit Hybridtechnik und Exklusivität einen entsprechenden Betrag zu investieren. Lieferzeiten können in Abhängigkeit von Nachfrage und Produktionsplanung schwanken, sodass Interessenten üblicherweise frühzeitig mit einem Händler Kontakt aufnehmen, um Wunschkonfigurationen zu planen und Produktionsslots zu sichern. In der Praxis spielt der 296 GTB damit eine wichtige Rolle im deutschen Luxus-Sportwagensegment, das von einer vergleichsweise kleinen, aber kaufkräftigen Zielgruppe geprägt ist.

Im Ergebnis positioniert Ferrari den 296 GTB als zentrales Hybrid-Sportmodell im aktuellen Portfolio, das sowohl in Europa als auch in Deutschland eine strategische Rolle beim Ausbau der elektrifizierten Baureihen spielt. Die Aktie von Ferrari N.V. (NL0011585146) notiert laut Börseninformationen am 12.06.2026 auf Xetra im Bereich von rund 330 Euro je Anteilsschein.

Ferrari 296 GTB im Kurzprofil

  • Produkt: Ferrari 296 GTB
  • Hersteller: Ferrari N.V.
  • Kategorie: B2B/Pro-Linie (Mittelmotorsportwagen, Performance-Fokus)
  • Markteinfuehrung: Vorstellung 2021, Auslieferungen in Europa seit 2022
  • UVP / Preis: je nach Konfiguration im hohen sechsstelligen Euro-Bereich, individuelle Angebote über deutsche Ferrari-Händler
  • Verfuegbarkeit: bestellbar bei autorisierten Ferrari-Partnern in Deutschland, Lieferzeiten abhängig von Produktionsplanung
  • Zielgruppe: sportorientierte Luxus-Kunden und trackaffine Fahrer mit Fokus auf Hybrid-Performance
  • Besonderheit / USP: V6-Plug-in-Hybrid mit rund 830 PS Systemleistung, elektrischer Kurzstreckenmodus und kompaktes Mittelmotorkonzept

Mehr Hintergründe zu Ferrari 296 GTB und Hersteller

Vertiefende Informationen zum Hybrid-Sportwagen 296 GTB und weiteren Baureihen von Ferrari finden interessierte Leser in den Unternehmensunterlagen und in den kapitalmarktrelevanten Veröffentlichungen des Herstellers.

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