Ferrari Aktie: Q1-Umsatz auf 1,848 Milliarden Euro
07.05.2026 - 04:18:34 | boerse-global.deMehr Umsatz, mehr Gewinn, voller Auftragsbestand bis Ende 2027 — und trotzdem gibt der Kurs nach. Ferrari liefert im ersten Quartal 2026 ein Ergebnis, das auf dem Papier überzeugt, am Markt aber gemischte Signale auslöst.
Profitabler mit weniger Autos
Der Umsatz kletterte um drei Prozent auf 1,85 Milliarden Euro. Das EBITDA stieg auf 722 Millionen Euro — eine Marge von 39,1 Prozent, die für ein Automobilunternehmen außergewöhnlich ist. Der Nettogewinn blieb mit 413 Millionen Euro stabil, der Gewinn je Aktie lag bei 2,33 Euro.
Dass Ferrari dabei weniger Fahrzeuge auslieferte als im Vorjahr, ist kein Widerspruch — es ist Kalkül. Mit 3.436 ausgelieferten Einheiten sank das Volumen um 4,4 Prozent. Den Rückgang in der EMEA-Region kompensierten Zuwächse in Amerika, China und dem übrigen Asien. Modelle wie der Purosangue, der SF90 XX und der neu ausgelieferte F80 schoben den Schnittpreis nach oben.
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Der Markt schaut nach vorn
Dass die Aktie nach den Zahlen unter Druck geriet, liegt weniger an den Q1-Daten selbst als an der Erwartungshaltung. Analysten von Deutsche Bank, UBS und Jefferies behalten ihre Kaufempfehlung bei und verweisen auf Ferraris Fähigkeit, geografische Risiken flexibel zu steuern und Preise durchzusetzen. Mögliche US-Zölle auf europäische Autos bleiben ein Thema — Ferrari signalisiert jedoch Vorbereitung.
Der Kurs notiert rund 36 Prozent unter seinem Jahreshoch von 447,60 Euro und hat seit Jahresbeginn knapp zehn Prozent verloren. Das Marktinteresse richtet sich auf die zweite Jahreshälfte 2026.
Luce: Ferraris Wette auf Strom
Der eigentliche Katalysator für die kommenden Monate ist ein anderer. Noch in diesem Monat stellt Ferrari in Rom sein erstes vollelektrisches Fahrzeug vor — den „Luce", Einstiegspreis über 500.000 Euro. Mehr als 60 angemeldete Patente für EV-Technologie unterstreichen, dass es sich nicht um ein Nebenprojekt handelt.
Für das Gesamtjahr 2026 bestätigte das Management seine Guidance: rund 7,5 Milliarden Euro Umsatz, ein EBITDA von mindestens 2,93 Milliarden Euro und ein industrieller Free Cashflow von mindestens 1,5 Milliarden Euro. Ob der Luce-Launch diese Ziele mit neuem Schwung unterlegt, zeigt sich bereits Ende Mai.
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