Fresenius: Biosimilars legen 34 Prozent zu
07.05.2026 - 04:14:59 | boerse-global.deFresenius liefert zum Jahresauftakt zweistellige Gewinnzuwächse, kämpft aber mit einer gedämpften Marktstimmung. Während die operativen Sparten Kabi und Helios zulegen, belastet ein Rückschlag im China-Geschäft das Ergebnis. Die Aktie notiert derweil gefährlich nah an ihrem Jahrestief.
Der bereinigte Konzerngewinn kletterte im ersten Quartal auf 460 Millionen Euro. Das entspricht einem Plus von elf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Das operative Ergebnis (EBIT) stieg parallel dazu um vier Prozent auf 678 Millionen Euro. Damit blieb Fresenius allerdings hinter den Erwartungen einiger Marktbeobachter zurück.
Das organische Umsatzwachstum lag bei fünf Prozent. Insgesamt erlöste der Konzern in den ersten drei Monaten 5,74 Milliarden Euro.
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Besonders die Tochter Fresenius Kabi überzeugte mit einem starken Geschäft bei Biosimilars, das organisch um 34 Prozent zulegte. Die Kliniksparte Helios steigerte ihr operatives Ergebnis um zehn Prozent bei einer Marge von 10,5 Prozent. Indes dämpften Belastungen im China-Geschäft die Bilanz. Der Verlust einer Ausschreibung für das Nährstoffpräparat Ketosteril wog schwer und drückte auf das Ergebnis in der Region.
Ungeachtet dessen hält das Management an den Zielen für 2026 fest. Erwartet wird ein währungsbereinigtes EPS-Wachstum von bis zu zehn Prozent.
Investition in KI-gestützte Infrastruktur
Abseits der Quartalszahlen investiert Fresenius in die Modernisierung seiner IT. Gemeinsam mit SAP beteiligt sich der Konzern an dem Startup Avelios Medical. Ziel ist der Aufbau eines cloud-basierten Krankenhausinformationssystems.
Die neue Plattform soll klinische und administrative Prozesse mittels Künstlicher Intelligenz effizienter gestalten. Für den Krankenhausbetreiber Helios ist dieser Schritt notwendig, da die bisherige digitale Infrastruktur mittelfristig ersetzt werden muss. Die Kooperation zielt auf eine Standardisierung an den Standorten in Deutschland und Spanien ab.
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Marktreaktion und Analystenblick
Die Börse reagierte verhalten auf das Zahlenwerk. Mit einem Schlusskurs von 39,97 Euro am Mittwoch notiert das Papier nur knapp über dem 52-Wochen-Tief von 39,66 Euro. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf über 16 Prozent.
Analystenhäuser wie UBS, JPMorgan und Jefferies halten nach der Vorlage an ihren Kaufempfehlungen fest. Experten wiesen darauf hin, dass die bestätigte Jahresprognose als Stütze für den Aktienkurs fungiere.
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