Iberdrola Smart Mobility Public Charging: Ladelösung für Kommunen und Unternehmen
13.06.2026 - 06:56:23 | ad-hoc-news.deVerantwortlich: ad hoc news Fachredaktion B2B & Profi. Vor der Veroeffentlichung am 13.06.2026, 06:55:39 Uhr geprueft. Details im Impressum.
Mit Iberdrola Smart Mobility Public Charging adressiert der spanische Energieversorger den wachsenden Bedarf an Ladeinfrastruktur im öffentlichen und halböffentlichen Raum, etwa auf Parkplätzen von Supermärkten, in Kommunen oder an Unternehmensstandorten. Die Lösung umfasst nicht nur die Ladehardware, sondern auch Ökostromtarife, Backend, Abrechnung und optional den Betrieb der Stationen, sodass Betreiber eine weitgehend schlüsselfertige Infrastruktur aufsetzen können. Für Städte, Handelsketten und Firmen mit Kunden- oder Mitarbeiterparkplätzen bietet das Produkt damit eine Möglichkeit, E-Mobilität ohne eigenen hohen Entwicklungsaufwand in das eigene Angebot zu integrieren.
Iberdrola Smart Mobility Public Charging im Detail
Smart Mobility Public Charging ist als modulare Plattform angelegt, die sich an unterschiedliche Standorte und Nutzerzahlen anpassen lässt. Iberdrola bietet je nach Bedarf AC-Ladepunkte mit typischerweise 11-22 kW Leistung für längeres Parken sowie DC-Schnelllader für Standorte mit hoher Fluktuation an, etwa an Verkehrsknotenpunkten oder hochfrequentierten Handelsplätzen. Die Konfiguration der Ladepunkte, Zugangsrechte und Tarife erfolgt über ein zentrales Backend, das die Auslastung der einzelnen Stationen überwacht und Statistiken zur Nutzung bereitstellt.
Die Lösung richtet sich vor allem an Kommunen, Gewerbeimmobilien, Handelsunternehmen und Firmen, die Ladepunkte für Dritte bereitstellen wollen, etwa Kunden, Bürgerinnen und Bürger oder Mitarbeitende mit Dienst- und Privatfahrzeugen. Für Betreiber reduziert sich damit der technische und regulatorische Aufwand, da Iberdrola Planung, Installation und Betrieb der Ladepunkte aus einer Hand anbieten kann. Dazu gehört typischerweise die Netzanbindung, die Auswahl geeigneter Standorte sowie die Integration in bestehende Parkraumsysteme, etwa über Beschilderung, Bodenmarkierung und gegebenenfalls Parkraummanagement.
Ein wesentlicher Baustein von Smart Mobility Public Charging ist die Energieversorgung mit zertifiziertem Ökostrom, mit der Iberdrola die Ladeinfrastruktur klar als klimafreundliches Angebot positioniert. Betreiber können ihren Nutzern kommunizieren, dass das Laden an den Säulen bilanziell aus erneuerbaren Energien stammt, was insbesondere für kommunale Klimaschutzkonzepte und ESG-orientierte Unternehmen relevant ist. Ergänzend lassen sich Tarife so gestalten, dass bestimmte Nutzergruppen, etwa Dienstwagen oder Carsharing-Flotten, identifizierbar sind und getrennt abgerechnet werden können.
Der Zugang zur Ladeinfrastruktur kann je nach Betreiberkonzept offen oder beschränkt gestaltet werden. Möglich sind etwa frei zugängliche Ladepunkte, bei denen der Bezahlvorgang über gängige Ladekarten, Apps oder Ad-hoc-Zahlung per Kreditkarte erfolgt. Alternativ können geschlossene Nutzerkreise, etwa Firmenflotten oder Mieter in einer Gewerbeimmobilie, über RFID-Karten oder App-basierte Nutzerprofile identifiziert werden. Das Backend von Iberdrola bündelt die Ladevorgänge und stellt dem Betreiber monatliche Übersichten sowie Abrechnungsdaten zur Verfügung.
Für deutsche Standorte ist vor allem relevant, dass Iberdrola im Rahmen seiner europäischen E-Mobilitätsstrategie auch in Deutschland in Ladeinfrastruktur investiert und dabei auf Partnerschaften mit lokalen Akteuren setzt. Während die konkrete Ausprägung von Smart Mobility Public Charging je Markt variieren kann, folgt das Produkt grundsätzlich demselben Konzept: skalierbare Hardware, Ökostromversorgung und ein zentrales Managementsystem, das sich in nationale regulatorische Vorgaben einfügt. Damit adressiert Iberdrola auch in Deutschland Kommunen und Unternehmen, die öffentliche Ladepunkte aufbauen wollen, ohne hierfür eine eigene IT- und Abrechnungslösung entwickeln zu müssen.
Vor diesem Hintergrund ist Smart Mobility Public Charging ein Baustein in Iberdrolas Strategie, über das Kerngeschäft mit Stromerzeugung hinaus zusätzliche Dienstleistungen rund um E-Mobilität anzubieten. Die Ladeinfrastruktur schafft zusätzliche Stromnachfrage, stärkt die Marke im Endkundengeschäft und eröffnet wiederkehrende Erlöse aus Betrieb und Service, auch wenn die Umsätze im Vergleich zur konventionellen Stromerzeugung noch deutlich kleiner ausfallen. Die Aktie von Iberdrola S.A. (ES0144580Y14) notiert auf Xetra; der aktuelle Kurs kann über die gängigen Finanzportale abgerufen werden.
Smart Mobility Public Charging kompakt: die Eckdaten
- Produkt: Iberdrola Smart Mobility Public Charging
- Hersteller: Iberdrola S.A.
- Kategorie: B2B-Ladelösung / öffentliche Ladeinfrastruktur
- Markteinfuehrung: schrittweise Einfuehrung im Rahmen der E-Mobilitaetsstrategie von Iberdrola (laufend ausgebaut)
- UVP / Preis: projektabhaengige Angebotspreise je Standort und Konfiguration
- Verfuegbarkeit: nach Unternehmensangaben in mehreren europa?ischen Maerkten, inklusive Deutschland, projektbezogen realisierbar
- Zielgruppe: Kommunen, Handelsunternehmen, Gewerbeimmobilien, Firmen mit Kunden- und Mitarbeiterparkplaetzen
- Besonderheit / USP: Kombination aus Ladehardware, Oekostromlieferung, Backend und Abrechnung als Komplettpaket fuer oeffentliche und halb-oeffentliche Ladepunkte
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