Lanxess: 141 Millionen Euro Verlust im Q1
07.05.2026 - 09:27:53 | boerse-global.deEin Quartalsverlust von 141 Millionen Euro, ein Kurseinbruch von über zehn Prozent am heutigen Tag — Lanxess hat seinen Aktionären einen ungemütlichen Donnerstag beschert. Trotzdem hält das Management an der Jahresprognose fest.
Zahlen unter Druck
Der Umsatz sank im ersten Quartal 2026 auf 1,378 Milliarden Euro — ein Minus von knapp 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das operative Ergebnis (EBITDA vor Sondereinflüssen) fiel auf 94 Millionen Euro, nach 133 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Die EBITDA-Marge rutschte auf 6,8 Prozent.
Hinter dem Umsatzrückgang stecken mehrere Faktoren. Währungseffekte zogen das Ergebnis um rund fünf Prozentpunkte nach unten. Der Verkauf des Bereichs Urethane Systems kostete weitere vier Prozentpunkte. Hinzu kamen niedrigere Preise und schwächere Absatzmengen.
Nahost-Konflikt als unerwarteter Rückenwind
CEO Matthias Zachert sieht seit März ein „leicht positives Momentum". Die Begründung ist ungewöhnlich: Kriegsbedingte Lieferkettenstörungen bei asiatischen Wettbewerbern treiben Kunden zu europäischen Anbietern. Lanxess profitiert davon als inländischer Produzent.
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Das deckt sich mit Beobachtungen des Ifo-Instituts. Demnach melden mehr deutsche Chemieunternehmen Materialengpässe — verzeichnen aber zugleich steigende Auftragseingänge, weil Kunden auf heimische Quellen umsteigen.
Prognose bestätigt, Zukäufe vorerst kein Thema
Für das Gesamtjahr 2026 peilt Lanxess ein EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 450 und 550 Millionen Euro an. Für das zweite Quartal stellt der Konzern 130 bis 150 Millionen Euro in Aussicht — das wäre eine deutliche Beschleunigung gegenüber Q1.
Akquisitionen plant das Unternehmen in den nächsten zwei bis drei Jahren nicht. Der Fokus liegt auf dem bestehenden Geschäft.
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Die Aktie notiert aktuell bei 16,08 Euro und hat damit in den vergangenen zwölf Monaten rund 38 Prozent verloren. Ob die Q2-Prognose die Stimmung dreht, zeigt sich spätestens im August.
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