Palatin, Aktie

Palatin Aktie: Boehringer lockt mit 260 Millionen Euro

13.05.2026 - 18:23:44 | boerse-global.de

Palatin Technologies schrumpft Nettoverlust durch neue Lizenzeinnahmen auf 1,4 Millionen Dollar. Die Pipeline für seltene Adipositas-Formen wird vorangetrieben.

Palatin Aktie: Boehringer lockt mit 260 Millionen Euro - Foto: über boerse-global.de
Palatin Aktie: Boehringer lockt mit 260 Millionen Euro - Foto: über boerse-global.de

Ein Umsatzsprung aus dem Nichts verändert die Bilanz. Palatin Technologies verzeichnete im Vorjahresquartal noch null Dollar an Lizenzeinnahmen. Jetzt spülen neue Partnerschaften frisches Kapital in die Kassen. Das sichert die Forschung bis weit ins nächste Jahr.

Lizenzen stützen die Bilanz

Im dritten Geschäftsquartal bis Ende März 2026 verbuchte das Biotech-Unternehmen Kollaborations- und Lizenzerlöse von 3,9 Millionen US-Dollar. Der Nettoverlust schrumpfte dadurch auf 1,4 Millionen Dollar. Ein Jahr zuvor stand hier noch ein Minus von 4,8 Millionen Dollar.

Verantwortlich für den Geldsegen sind strategische Deals mit Altanispac und Boehringer Ingelheim. Sie brachten dringend benötigtes, nicht verwässerndes Kapital ein. Allein die Kooperation mit Boehringer lockt langfristig mit Meilensteinzahlungen von bis zu 260 Millionen Euro.

Palatin verfügt nun über liquide Mittel von gut zehn Millionen Dollar. Das Management rechnet damit, dass diese Reserven den Betrieb bis Mitte 2027 finanzieren.

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Fokus auf seltene Adipositas-Formen

Mit dem finanziellen Puffer treibt Palatin seine Pipeline voran. Das Unternehmen entwickelt sogenannte MC4R-Agonisten gegen seltene, genetisch bedingte Formen der Fettleibigkeit wie das Prader-Willi-Syndrom. Bekannte Abnehmspritzen wie Ozempic wirken bei diesen Patienten nicht. Sie greifen im Stoffwechsel weiter oben an und können einen defekten MC4R-Signalweg nicht überbrücken.

Palatin setzt auf hohe Selektivität. Laut CEO Carl Spana zeigen die neuen Kandidaten deutlich weniger unerwünschte Nebenwirkungen wie Hyperpigmentierung. Ein injizierbares Präparat soll im vierten Quartal 2026 die Zulassung für klinische Studien (IND) beantragen. Eine orale Variante folgt im ersten Halbjahr 2027.

Der Wettbewerb schläft nicht

Der Markt für diese speziellen Indikationen ist lukrativ und bereits validiert. Konkurrent Rhythm Pharmaceuticals erwirtschaftete mit seinem zugelassenen Medikament IMCIVREE zuletzt einen Jahresumsatz von rund 194 Millionen Dollar. Nach einer FDA-Zulassungserweiterung im März 2026 wächst der Druck auf Nachzügler.

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Palatin positioniert sich mit dem Versprechen einer besseren Verträglichkeit direkt gegen diesen Platzhirsch. Die anstehenden IND-Einreichungen Ende 2026 und Anfang 2027 markieren den harten Übergang von der Theorie in die klinische Praxis. Dann starten die ersten Tests am Menschen.

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