Plug Power Aktie: Bruttomarge springt von minus 55 auf minus 13 Prozent
13.05.2026 - 16:12:53 | boerse-global.de
Jahrelang verbrannte Plug Power mehr Geld, als das Wasserstoff-Geschäft einbrachte. Unter dem neuen CEO José Luis Crespo ändert sich nun der Kurs. Das erste Quartal 2026 zeigt eine deutliche Verschiebung von teuren Visionen hin zu strikter Kostendisziplin.
Margen erholen sich deutlich
Der Umsatz kletterte im Auftaktquartal um 22 Prozent auf 163,5 Millionen US-Dollar. Wesentlich relevanter für den Markt ist die Entwicklung der Profitabilität. Die Bruttomarge verbesserte sich massiv auf minus 13 Prozent.
Ein Jahr zuvor lag dieser Wert noch bei minus 55 Prozent. Der Grund für den Sprung liegt in der eigenen Produktion. Plug Power stellt inzwischen mehr grünen Wasserstoff in eigenen Anlagen her und kauft weniger teuren Treibstoff extern zu. Dadurch verbesserte sich allein die Kraftstoffmarge um 54 Prozentpunkte.
Frisches Kapital ohne Verwässerung
Um die Kasse ohne neue Aktienausgaben zu füllen, verkauft das Management strategische Vermögenswerte. Insgesamt sollen so rund 275 Millionen US-Dollar einfließen. Der erste Deal mit Stream Data Centers über 142 Millionen US-Dollar ist bereits vereinbart. Der Abschluss ist für Juni geplant.
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Die Liquidität bleibt ein zentrales Thema. Ende März verfügte der Konzern über liquide Mittel von 802 Millionen US-Dollar. Der operative Verlust schrumpfte parallel dazu auf 109,5 Millionen US-Dollar.
Bereinigt ergab sich ein Nettoverlust von acht US-Cent je Aktie. Crespo hält an dem ehrgeizigen Ziel fest, bis zum Jahresende auf bereinigter EBITDA-Basis die Gewinnzone zu erreichen. Für das Gesamtjahr peilt der Vorstand ein Umsatzwachstum von 13 bis 15 Prozent an.
An der Börse honoriert man den Sparkurs. Die Aktie notiert zur Wochenmitte bei 3,07 Euro. Seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier damit ein Plus von gut 61 Prozent.
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Auf Jahressicht steht sogar ein Zuwachs von 322 Prozent an der Tafel. Der weitere Weg hängt nun an der operativen Umsetzung. Staatliche Steuergutschriften und Flottenerneuerungen bei Großkunden wie Amazon stützen die Nachfrage. Schließt das Management im Sommer den angekündigten Daten-Center-Deal ab, rückt der Break-even greifbar näher.
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