Puma: EBIT auf 64,4 Millionen gestiegen
07.05.2026 - 04:10:07 | boerse-global.deWeniger Umsatz, aber deutlich mehr Gewinn. Puma zeigt im ersten Quartal 2026 ein klares Muster: Profitabilität geht vor Wachstum. Der Sportartikelhersteller steckt mitten in einem harten Umbaujahr. Die Börse honoriert den Fokus auf Margen und einen prominenten Neuzugang im Management.
Der Konzernumsatz sank in den ersten drei Monaten währungsbereinigt leicht auf 1,86 Milliarden Euro. Besonders das europäische Heimatgeschäft schwächelte mit einem zweistelligen prozentualen Rückgang. Im Gegenzug fingen Zuwächse in Asien und Lateinamerika die Delle teilweise auf. Parallel dazu baut Puma den direkten Kundenkontakt aus. Das Direct-to-Consumer-Geschäft steuert mittlerweile über 28 Prozent zum Gesamtumsatz bei.
Auf der Ertragsseite sieht das Bild deutlich freundlicher aus. Das bereinigte operative Ergebnis kletterte auf gut 64 Millionen Euro. Noch stärker fiel der Sprung unterm Strich aus: Das Nettoergebnis verbesserte sich von knapp einer Million im Vorjahr auf nun 26,5 Millionen Euro. Die strikte Kostendisziplin und eine höhere Bruttomarge zeigen offenbar Wirkung.
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Hinter den besseren Zahlen steckt ein drastisches Sparprogramm. Die Führungsetage streicht im laufenden Jahr 900 Stellen. Knapp die Hälfte dieses Abbaus hat das Unternehmen bereits im ersten Quartal vollzogen. Die Botschaft an die Anleger ist unmissverständlich: 2026 dient als reines Basisjahr, um die Kostenstruktur für künftiges Wachstum ab dem Folgejahr zu bereinigen.
Prominenter Wechsel im Finanzressort
Diesen Übergang steuert ab sofort ein bekanntes Gesicht der Branche. Mark Langer hat Anfang Mai den Posten des Finanzvorstands übernommen. Als ehemaliger Hugo-Boss-Chef und Douglas-CFO bringt er reichlich Erfahrung in Restrukturierungsphasen mit. Er löst Markus Neubrand ab, der Puma bis Herbst verlassen wird. Dieser Personalwechsel dürfte bei Investoren für zusätzliche Beruhigung sorgen.
Aktie im Aufwind
Am Aktienmarkt kommt der strategische Kurswechsel gut an. Mit einem Schlusskurs von 24,89 Euro am Mittwoch notiert das Papier seit Jahresbeginn rund elf Prozent im Plus. Der Kurs hat sich damit deutlich von der 200-Tage-Linie bei 21,20 Euro nach oben abgesetzt.
Der mittelfristige Trend spricht aktuell für den Sportartikelhersteller. Das 52-Wochen-Hoch von 26,20 Euro rückt in greifbare Nähe. Gelingt der Ausbruch über diese Marke, hätte die Aktie weiteres technisches Aufwärtspotenzial für den Sommer.
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