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Realty Income: 0,8% Same-Store-Wachstum im Q1

08.05.2026 - 06:08:34 | boerse-global.de

Realty Income steigert Umsatz und Prognose, verfehlt aber die Gewinnerwartungen. Das schwache Kinosegment belastet das organische Wachstum.

Realty Income: 0,8% Same-Store-Wachstum im Q1 - Foto: ĂŒber boerse-global.de
Realty Income: 0,8% Same-Store-Wachstum im Q1 - Foto: ĂŒber boerse-global.de

Starke Einnahmen, schwaches organisches Wachstum – bei Realty Income klaffen im ersten Quartal 2026 Licht und Schatten auseinander. Der weltgrĂ¶ĂŸte Immobilien-REIT schraubt zwar sein Investitionsziel massiv nach oben. An der Wall Street sorgt der Ausblick dennoch fĂŒr verhaltene Reaktionen.

Umsatzsprung trifft auf Gewinnverfehlung

Zwischen Januar und MĂ€rz kletterte der Umsatz auf 1,55 Milliarden US-Dollar. Damit ĂŒbertraf das Unternehmen die AnalystenschĂ€tzungen deutlich. Beim Nettoergebnis nach US-GAAP verfehlte der Konzern mit 0,33 Dollar je Aktie die Prognosen jedoch spĂŒrbar.

FĂŒr Immobilieninvestoren zĂ€hlt primĂ€r eine andere Kennzahl. Die bereinigten operativen MittelzuflĂŒsse (AFFO) stiegen um knapp sieben Prozent auf 1,13 Dollar je Anteilsschein. Das untermauert die StabilitĂ€t im KerngeschĂ€ft und deckt die laufenden Kosten komfortabel ab.

Kinos bremsen das organische Wachstum

Ein genauerer Blick in die BĂŒcher offenbart SchwĂ€chen bei den Bestandsimmobilien. Die Mieteinnahmen auf vergleichbarer FlĂ€che legten lediglich um 0,8 Prozent zu. Als Bremsklotz erwies sich das Kinosegment, das mit rĂŒcklĂ€ufigen Erlösen und makroökonomischem Gegenwind zu kĂ€mpfen hat.

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Abseits der KinosĂ€le bleibt das Fundament intakt. Die Auslastung des ĂŒber 15.000 Immobilien umfassenden Portfolios stieg leicht auf 98,9 Prozent. Bei Neuvermietungen setzte das Management höhere Raten durch und erzielte eine Wiedervermietungsquote von gut 103 Prozent.

Die verlĂ€sslichen AusschĂŒttungen bleiben das AushĂ€ngeschild. Realty Income deklarierte die 670. monatliche Dividende in Folge. Mit einer AusschĂŒttungsquote von rund 72 Prozent des AFFO behĂ€lt das Unternehmen ausreichend Puffer fĂŒr kĂŒnftige Anhebungen. An der Börse honorieren Investoren diese Historie grundsĂ€tzlich: Die Aktie notiert bei 52,75 Euro und verzeichnet seit Jahresbeginn ein Plus von knapp acht Prozent. Zuletzt rutschte der Kurs allerdings leicht unter die 50-Tage-Linie ab.

Höhere Ziele reichen der Wall Street nicht

FĂŒr das Gesamtjahr legt der Vorstand die Messlatte höher. Das geplante Investitionsvolumen steigt auf 9,5 Milliarden Dollar. Parallel dazu hob das Management die AFFO-Prognose auf bis zu 4,44 Dollar je Aktie an.

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Den Analysten reicht das nicht. Der Mittelwert des neuen Ausblicks verfehlt den Konsens der Wall Street knapp. Die entscheidende Variable fĂŒr die kommenden Monate bleibt die Entwicklung der Bestandsmieten. Kann das Management die SchwĂ€che im Kinosegment nicht eindĂ€mmen, verlagert sich der Wachstumsdruck fast vollstĂ€ndig auf die milliardenschweren ZukĂ€ufe.

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