Unicredit, Aktie

Unicredit Aktie: 21 profitable Quartale in Folge

07.05.2026 - 03:40:09 | boerse-global.de

UniCredit übertrifft mit 3,2 Milliarden Euro Nettogewinn die Erwartungen und erhöht das Jahresziel auf mindestens 11 Milliarden Euro.

Unicredit Aktie: 21 profitable Quartale in Folge - Foto: über boerse-global.de
Unicredit Aktie: 21 profitable Quartale in Folge - Foto: über boerse-global.de

Rekordgewinn, angehobene Jahresziele und eine laufende Milliardenofferte für die Commerzbank — UniCredit liefert im ersten Quartal 2026 auf mehreren Fronten gleichzeitig.

Der Nettogewinn kletterte auf 3,2 Milliarden Euro, ein Plus von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und deutlich über der Markterwartung von 2,7 Milliarden Euro. Es ist das 21. Quartal in Folge mit profitablem Wachstum. Die Mailänder Großbank hebt daraufhin ihr Jahresziel an: Für 2026 peilt der Vorstand nun mindestens 11 Milliarden Euro Nettogewinn an.

Breites Fundament, disziplinierte Kosten

Die Gesamterträge stiegen auf 6,9 Milliarden Euro — ein Zuwachs von fünf Prozent. Besonders auffällig: Die Dividendenerträge verdreifachten sich auf 408 Millionen Euro, getrieben unter anderem durch Beteiligungen an Commerzbank und Alpha Bank. Das Provisionseinkommen legte auf 2,43 Milliarden Euro zu.

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Die Cost-Income-Ratio fiel auf einen Rekordtiefstand von 33,4 Prozent — ein Wert, der im europäischen Bankenvergleich heraussticht. Das Russland-Geschäft wird weiter abgebaut: Die Erträge dort sanken um rund 41 Prozent auf 232 Millionen Euro, ein vollständiger Rückzug ist bis Jahresende geplant.

Commerzbank-Offerte: politisch heikel, strategisch ambitioniert

Parallel zu den Quartalszahlen läuft das formelle Tauschangebot für die Commerzbank. Das reine Aktienangebot ist mit rund 35 Milliarden Euro bewertet und zielt darauf ab, den UniCredit-Anteil über die 30-Prozent-Schwelle zu heben. Die BaFin hat das Angebotsdokument genehmigt, die Annahmefrist für Aktionäre läuft noch bis Juni.

In Deutschland stößt der Vorstoß auf Widerstand — politisch wie institutionell. Der deutsche Staat hält 12,7 Prozent an der Commerzbank und hat Bedenken signalisiert. CEO Andrea Orcel bezeichnet die Transaktion als „Win-win" und betont, eine vollständige Übernahme sei nicht das erwartete Szenario. Gelingt die Integration, rechnet UniCredit mit einem kombinierten Nettogewinn von 21 Milliarden Euro bis 2030.

Die Aktie reagierte auf die Zahlenflut mit Kursgewinnen. Auf Sicht von 30 Tagen hat das Papier rund 14 Prozent zugelegt und notiert mit 71,43 Euro deutlich über seinem 200-Tage-Durchschnitt. Der RSI von 84,5 signalisiert allerdings eine technisch überkaufte Lage — wie nachhaltig die jüngste Bewegung ist, hängt auch davon ab, wie der Commerzbank-Deal sich in den kommenden Wochen entwickelt.

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