Unilever, Yujnovich

Unilever: Yujnovich kauft für £15.243

07.05.2026 - 04:55:09 | boerse-global.de

Unilever startet 1,5-Milliarden-Rückkauf, während ein Boardmitglied parallel Aktien erwirbt. Analysten bewerten die Aktie uneinheitlich.

Unilever: Yujnovich kauft für £15.243 - Foto: über boerse-global.de
Unilever: Yujnovich kauft für £15.243 - Foto: über boerse-global.de

Unilever kauft eigene Aktien zurück — und ein Boardmitglied tut es privat gleich dazu. Beide Signale fallen in dieselbe Woche. Das ist kein Zufall.

Milliardenprogramm läuft an

Seit dem 30. April 2026 führt Unilever ein neues Rückkaufprogramm über bis zu 1,5 Milliarden Euro durch. Die Laufzeit endet am 6. Juli 2026. Morgan Stanley wickelt die Käufe im Auftrag des Konzerns ab — unabhängig von Weisungen des Managements. Bereits in den ersten Tagen kaufte Unilever Aktien an der Londoner Börse und weiteren europäischen Handelsplätzen zurück.

Das Programm ist der erste Baustein eines deutlich größeren Plans. Nach der angekündigten Kombination des Lebensmittelgeschäfts mit McCormick erwartet Unilever Mittelzuflüsse, die bis 2029 insgesamt sechs Milliarden Euro an Rückkäufen ermöglichen sollen. Das aktuelle Programm ist die Eröffnungsrunde.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Unilever?

Boardmitglied kauft persönlich nach

Parallel dazu hat Non-Executive Director Zoe Yujnovich am 1. Mai 2026 persönlich 345 Unilever-Aktien zu je 44,18 Pfund erworben. Der Gesamtwert: rund 15.200 Pfund. Es ist nicht ihr erster Zukauf — im November 2025 hatte sie bereits Aktien im Wert von gut 72.000 Pfund gekauft. Beide Transaktionen wurden regulatorisch offengelegt.

Solche Insiderkäufe sind selten ein starkes Signal für sich allein. Im Zusammenspiel mit dem laufenden Rückkaufprogramm und dem bevorstehenden Hauptversammlungstermin — am 13. Mai 2026 in London — verdichten sie sich jedoch zu einem klaren Bild: Vorstand und Aufsichtsrat halten die Aktie für günstig bewertet.

Analysten uneinig, Kurs unter Druck

Die Aktie notiert aktuell rund neun Prozent unter ihrem Jahresanfangsniveau und liegt fast zwanzig Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 63,08 Euro. Das gibt dem Rückkaufprogramm zusätzlichen Kontext.

Die Analystengemeinde ist gespalten. Bank of America Securities hält an einem Kaufvotum fest. Erste Group und Deutsche Bank bleiben hingegen bei "Hold". Der Kern der Debatte: Kann Unilever sein Jahresziel — Umsatzwachstum am unteren Ende der Spanne von vier bis sechs Prozent sowie eine leichte Margenverbesserung — in einem schwierigen Umfeld tatsächlich erreichen? Das Management erwartet, dass steigende Rohstoffkosten die Preissetzungsmacht im zweiten Halbjahr stärken werden. Ob das reicht, wird die Hauptversammlung in einer Woche noch nicht beantworten — wohl aber die Halbjahreszahlen im Sommer.

Anzeige

Unilever-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Unilever-Analyse vom 7. Mai liefert die Antwort:

Die neusten Unilever-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Unilever-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 7. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Unilever: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

So schätzen die Börsenprofis Unilever Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis  Unilever Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | GB00BVZK7T90 | UNILEVER | boerse | 69286850 |