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Vulcan Energy Aktie: Siemens-Vertrag über 40 Millionen Euro

13.05.2026 - 19:23:02 | boerse-global.de

Vulcan Energy steht vor einer Hauptversammlung mit Spannungen. Verfallene Aktienrechte und der Finanzierungsabschluss für Lionheart prägen die Agenda.

Vulcan Energy Aktie: Siemens-Vertrag über 40 Millionen Euro - Foto: über boerse-global.de
Vulcan Energy Aktie: Siemens-Vertrag über 40 Millionen Euro - Foto: über boerse-global.de

Vulcan Energy steuert auf eine Hauptversammlung mit Reibungspunkten zu. Operativ liefert Lionheart Fortschritte. In der Vergütungspolitik zeigen verfallene Aktienrechte aber, dass interne Ziele nicht erreicht wurden. Genau dieser Kontrast prägt die nächsten Wochen.

An der Börse wirkt die Aktie noch unentschlossen. Der Kurs liegt bei 2,30 Euro und damit seit Jahresanfang rund 11,8 Prozent im Minus. Sie notiert aber über dem 50-Tage-Durchschnitt, was die jüngste Erholung sichtbar macht.

Vergütung rückt in den Blick

Zuletzt verfielen 79.297 leistungsabhängige Aktienrechte. Im März waren bereits 413.811 solcher Rechte ausgelaufen. Das senkt zwar mögliche Verwässerung, ist aber auch ein Signal für verfehlte Zielmarken.

Für die Hauptversammlung in Perth dürfte das Thema damit Gewicht bekommen. Auf der Tagesordnung steht auch die Wahl von Roberto Gallardo in den Verwaltungsrat. Er vertritt den Großaktionär Hochtief.

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CEO Cris Moreno soll außerdem den Zeitplan für Bau und Finanzierung von Lionheart einordnen. Das ist der wichtigere Hebel. Ohne den Finanzierungsabschluss bleibt der nächste große Schritt im Projekt offen.

Bohrungen liefern Rückenwind

Im Projekt selbst kommt Vulcan voran. Das Bohrloch LSC-2 erreichte seine Endtiefe von 3.000 Metern. Abschlussarbeiten und Tests sollen im laufenden Quartal folgen.

Das vorherige Bohrloch lieferte starke technische Daten. Vulcan nennt Produktivitätswerte von 2,1 bis 2,5 Liter pro Sekunde je Bar. Daraus ergeben sich geplante Flussraten von 105 bis 125 Litern pro Sekunde bei 50 Bar Absenkung.

Auch Temperatur, Durchlässigkeit des Gesteins und Lithiumgehalt lagen laut Unternehmen auf oder über den Annahmen des Entwicklungsplans. Das zählt, weil Lionheart nicht nur eine Lithiumstory ist. Das Projekt muss im Feld belastbare Werte liefern.

Finanzierung bleibt der Taktgeber

Mit Siemens hat Vulcan einen weiteren zentralen Industriepartner eingebunden. Der Rahmenvertrag umfasst rund 40 Millionen Euro. Siemens soll Technik für Automatisierung, Telekommunikation und Gebäude liefern.

Das Abkommen gilt als letzter großer Liefervertrag für Lionheart. Siemens übernimmt dabei die Rolle des Hauptpartners für Automatisierung. Betroffen sind die Anlage in Landau, das Werk im Industriepark Höchst und die Produktionsstandorte.

Die Finanzierung bleibt der zentrale Punkt. Vulcan arbeitet auf den Abschluss eines Pakets von 2,2 Milliarden Euro hin. Vulcan erwartet den Abschluss für Fremdkapital und strategisches Eigenkapital im zweiten Quartal 2026.

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Wenn Vulcan die Bedingungen erfüllt, soll ein Bankenkonsortium rund 1,2 Milliarden Euro vorrangiges Fremdkapital bereitstellen. Staatliche Zuschüsse ergänzen den Finanzierungsmix. Ende März verfügte Vulcan über 364,3 Millionen Euro an Barmitteln.

Rückenwind kommt auch vom Markt. Europäische Preise für Lithium in Batteriequalität zeigten Ende April Stabilität. Carbonat lag bei 20.500 Dollar je Tonne, Hydroxid bei 19.800 Dollar.

Verbindliche Abnahmeverträge decken die ersten zehn Produktionsjahre ab. Abnehmer sind globale Autobauer und Rohstoffhändler. Der kommerzielle Start ist für 2028 geplant, mit Frankfurt als wichtigem Lieferpunkt.

Am 28. Mai muss Vulcan in Perth vor allem zwei Linien schärfen: den Weg zum Finanzierungsabschluss und die nächste Bohrphase. Dazu zählt eine zweite Anlage in der zweiten Jahreshälfte 2026 an einem weiteren Produktionsstandort. Gelingt diese Konkretisierung, rückt bei der Aktie wieder stärker das Projekt selbst in den Vordergrund.

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