Mehrheit der Frauen fĂŒr ParitĂ€t im nĂ€chsten Bundeskabinett
04.03.2025 - 00:01:00Bei den MĂ€nnern ist es genau umgekehrt: Nur einem Drittel ist die GeschlechterparitĂ€t in der nĂ€chsten Bundesregierung wichtig oder sehr wichtig. 67 Prozent finden das weniger oder gar nicht wichtig. Da die MĂ€nner in der Frage entschiedener sind, ergibt sich insgesamt keine Mehrheit dafĂŒr, ins neue Kabinett Frauen und MĂ€nner zu gleichen Teilen zu berufen: Denn fĂŒr 44 Prozent der Deutschen ist das wichtig oder sehr wichtig, fĂŒr 55 Prozent indes weniger oder gar nicht wichtig. Ein Prozent Ă€uĂert sich nicht. Bei der Analyse der Altersgruppen fĂ€llt auf: Nur bei den 18- bis 29-JĂ€hrigen gibt es eine Mehrheit fĂŒr eine geschlechterparitĂ€tische Bundesregierung. Bei der Betrachtung nach ParteiprĂ€ferenz zeigt sich: Wichtig ist das Thema den WĂ€hlern der SPD (53 Prozent), der GrĂŒnen (66 Prozent) und der Linken (70 Prozent) - den AnhĂ€ngern der AfD mit 23 Prozent aber kaum. Bei der Union sind es insgesamt auch nur 30 Prozent. Selbst bei den WĂ€hlerinnen von CDU und CSU ist es eine Minderheit von 36 Prozent. Die Daten wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa fĂŒr den "Stern" und RTL Deutschland am 27. und 28. Februar telefonisch erhoben. Datenbasis: 1.006 Befragte.


