ACV veröffentlicht seine aktuellen verkehrspolitischen Positionen
Veröffentlicht am: 05.10.2026 um 10:05 Uhr | presseportal, AD HOC NEWSDer ACV Automobil-Club Verkehr veröffentlicht ein neues Positionspapier zu den zentralen Herausforderungen der Verkehrspolitik. Es verbindet konkrete VorschlĂ€ge mit Fakten und HintergrĂŒnden und gliedert sich in die drei Kapitel "MobilitĂ€t leistungsfĂ€hig und bezahlbar halten", "Verkehrssicherheit stĂ€rken" und "MobilitĂ€t der Zukunft gestalten". Als Interessenvertreter von mehr als 550.000 Mitgliedern setzt sich der ACV fĂŒr eine MobilitĂ€tspolitik ein, die den Alltag der Menschen in den Mittelpunkt stellt. Freiheit und Verantwortung, Bezahlbarkeit und Klimaschutz dĂŒrfen dabei nicht gegeneinander ausgespielt werden.
MobilitÀt leistungsfÀhig und bezahlbar halten
MobilitĂ€tspolitik muss sich daran messen lassen, ob sie im Alltag der Menschen funktioniert. FĂŒr viele ist das Auto Voraussetzung fĂŒr Beruf und Freizeit, zugleich steigen die Kosten. Der ACV fordert deshalb einen Bezahlbarkeits-Check fĂŒr neue Vorgaben, damit kleine, gĂŒnstige Fahrzeuge auf dem Markt bleiben. Auch bei den Betriebs- und FĂŒhrerscheinkosten besteht Handlungsbedarf. StraĂen, BrĂŒcken und Tunnel mĂŒssen als Grundlage sicherer MobilitĂ€t dauerhaft und verlĂ€sslich finanziert werden.
Wer ElektromobilitĂ€t vorantreibt, muss sie fĂŒr breite Bevölkerungsschichten erreichbar machen. Dazu gehören eine stĂ€rkere Förderung gebrauchter E-Autos, verbindliche Batteriezertifikate und ein Ladeangebot, das ebenso einfach und transparent funktioniert wie Tanken. Menschen in MehrfamilienhĂ€usern und auf dem Land mĂŒssen dabei gleichermaĂen berĂŒcksichtigt werden.
Verkehrssicherheit stÀrken
Der ACV bekennt sich zur Vision Zero mit dem Ziel, TodesfĂ€lle und schwere Verletzungen im StraĂenverkehr zu verhindern. DafĂŒr mĂŒssen Schulwege sicherer werden, Kinder und Senioren bei der Verkehrsplanung stĂ€rker berĂŒcksichtigt und gefĂ€hrliche LandstraĂen gezielt entschĂ€rft werden.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die zunehmende Ablenkung am Steuer. Der ACV fordert eine bundesweite Rechtsgrundlage fĂŒr technische Ăberwachung. Auch Fahrzeughersteller tragen Verantwortung: Zentrale Funktionen mĂŒssen sicher bedienbar sein, unter anderem durch physische Tasten. Systeme sollen den Fahrer unterstĂŒtzen und zusĂ€tzliche Ablenkung vermeiden.
MobilitÀt der Zukunft gestalten
Die Dekarbonisierung des Verkehrs ist notwendig. Eine einzelne Technologie wird diese Aufgabe jedoch nicht lösen. Der ACV setzt deshalb auf Technologieoffenheit. MaĂgeblich ist die tatsĂ€chliche CO2-Einsparung. Neben der ElektromobilitĂ€t mĂŒssen insbesondere der Fahrzeugbestand und der Schwerlastverkehr einbezogen werden. Biokraftstoffe, Wasserstoff und weitere Lösungen können dazu beitragen.
Zugleich gilt es, vorhandene Infrastruktur besser zu nutzen. Gut zugĂ€ngliche Angebote erleichtern den Wechsel zwischen Verkehrsmitteln. Auto, Bus, Bahn, Sharing und On-Demand-Angebote mĂŒssen deshalb besser verknĂŒpft und einfacher geplant, gebucht und bezahlt werden können.
Das vollstĂ€ndige Positionspapier mit HintergrĂŒnden, Daten und Grafiken ist verfĂŒgbar unter: https://magazin.acv.de/positionen/start
Pressekontakt:
Philipp Mathey
Pressesprecher
An der Wachsfabrik 5
50996 Köln
Telefon: +49 2236 94 98 104
E-Mail: mathey@acv.de
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