Alexander Blessin wird neuer Trainer von Borussia Mönchengladbach
Veröffentlicht am: 22.09.2026 um 14:03 Uhr | dpa, AD HOC NEWSAlexander Blessin wird neuer Trainer von Borussia Mönchengladbach und übernimmt den Job beim Tabellenletzten der Fußball-Bundesliga.
Borussia bestätigt Trainerwechsel
Der Verein gab die Verpflichtung des 53-Jährigen bekannt. Blessin folgt damit auf Eugen Polanski, von dem sich die Borussia nach einem Fehlstart in die Saison getrennt hatte.
Aufgabe beim Tabellenletzten
Mönchengladbach steht nach vier Spieltagen ohne Punkt am Tabellenende. Für Blessin beginnt die Arbeit damit in einer sportlich angespannten Lage.
Neustart mit Blessin
Der neue Trainer soll der Mannschaft wieder Stabilität geben und die Trendwende einleiten. Details zu Vertragslaufzeit und Einstand wurden zunächst nicht mitgeteilt.
Schwieriger Start für die Borussia
Borussia Mönchengladbach steht nach vier Spieltagen mit null Punkten am Tabellenende der Bundesliga. Die Mannschaft kassierte dabei 16 Gegentore. Nach der 1:5-Niederlage beim SC Freiburg trennte sich der Verein von Eugen Polanski; gegen Mainz betreute Interimstrainer Jan-Moritz Lichte das Team.
Alexander Blessin übernimmt damit eine Mannschaft in einer akuten sportlichen Krise. Seine jüngste Station war der FC St. Pauli, den er zwei Jahre trainierte. In der Saison 2024/25 erreichte Blessin mit dem Aufsteiger den Klassenerhalt, in der darauffolgenden Spielzeit stieg St. Pauli am letzten Spieltag aus der Bundesliga ab.
Pause und Rheinderby als erste Wegmarken
Für den neuen Trainer bietet die dreiwöchige Länderspielpause Zeit, Abläufe zu ordnen und die Defensive zu stabilisieren. Der nächste Bundesliga-Einsatz führt Gladbach zum Rheinderby beim 1. FC Köln. Das Spiel besitzt deshalb nicht nur sportliche Bedeutung, sondern ist zugleich Blessins erster großer Prüfstein im neuen Amt.
Die Größenordnung der Aufgabe zeigt sich an der frühen Gegentorbilanz und an der fehlenden Punktausbeute. Kurzfristig geht es um defensive Stabilität und erste Zähler; längerfristig muss Blessin der Mannschaft wieder Sicherheit und eine verlässliche Spielidee geben. Für Fans und Verein entscheidet sich damit früh, ob der Trainerwechsel eine Wende einleiten kann.
Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen
Tagesspiegel: „Fußball-Bundesliga: Medien: Gladbach kurz vor Verpflichtung von Trainer Blessin“ (21.09.2026)
Der Bericht habe die fortgeschrittenen Gespräche mit Blessin und seinem früheren Verein FC St. Pauli über eine Freigabe hervorgehoben. Zudem beschreibe er den schlechten Saisonstart mit vier Niederlagen und null Punkten sowie das Rheinderby beim 1. FC Köln als erste große Aufgabe.
n-tv: „Gladbachs Hoffnungen ruhen auf einem neuen Retter“ (20.09.2026)
Der Artikel habe die sportliche Notlage anhand von null Punkten und 16 Gegentoren zugespitzt und Blessin als möglichen „Retter“ eingeordnet. Er betone außerdem, dass Gladbachs Sportchef Rouven Schröder bereits von einer mündlichen Einigung mit einem neuen Trainer gesprochen habe; offen sei zu diesem Zeitpunkt noch der formale Vollzug gewesen.
Beide Berichte hätten Blessin als naheliegenden Nachfolger und die prekäre Tabellenlage bestätigt, während der Tagesspiegel den Ablauf der Verhandlungen und n-tv stärker die sportliche Krise in den Mittelpunkt gestellt habe.
