Menschen, Förderung

Weniger Menschen erhalten Förderung fĂŒr beruflichen Aufstieg

28.06.2024 - 10:06:34

An rund 190.000 Menschen wurde vergangenes Jahr Aufstiegs-Bafög gezahlt, das waren 1,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Zugleich stand mehr Geld zur VerfĂŒgung, wie eine Statistik zeigt.

Rund 190.100 Menschen haben vergangenes Jahr Förderung fĂŒr beruflichen Aufstieg erhalten, das Aufstiegs-Bafög. Damit ging die Zahl der Geförderten im Vorjahresvergleich um 1,2 Prozent zurĂŒck, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mit. Die Fördersumme erhöhte sich indes um 3,6 Prozent auf ĂŒber rund 1,06 Milliarden Euro. Bund und LĂ€nder bezuschussen dabei Maßnahmen der beruflichen Aufstiegsfortbildung durch BeitrĂ€ge zu den Kosten und zum Lebensunterhalt. Die HĂ€lfte wird als Zuschuss gewĂ€hrt, zusĂ€tzlich kann ein zinsgĂŒnstiges Darlehen beantragt werden.

Am hĂ€ufigsten gefördert wurden 2023 wie im Vorjahr Jahr angehende Erzieherinnen und Erzieher, ihre Zahl stieg den Angaben zufolge um zwei Prozent auf 56.800. Auf dem zweiten Platz lagen Industriemeisterinnen und -meister Metall mit 9600 Geförderten, gefolgt von geprĂŒften Wirtschaftsfachwirtinnen und -fachwirten mit 8900 Geförderten.

Insgesamt erhielten 84.000 Frauen und 106.100 MÀnner die Förderung. In den technisch orientierten Fortbildungsberufen seien mehr MÀnner zu finden gewesen, Frauen strebten dagegen verstÀrkt soziale Fortbildungsberufe an, erklÀrte das Bundesamt.

63 Prozent der Geförderten machten eine Vollzeit- und 37 Prozent eine Teilzeitfortbildung. 20- bis 30-JĂ€hrige stellten die grĂ¶ĂŸte Altersgruppe mit 67 Prozent, es folgten die 30-bis 40-JĂ€hrigen mit 19 Prozent. Entschieden wird nach finanzieller Situation, teilte das Bundesamt mit. 77 Prozent der in Vollzeit Geförderten bezogen kein Einkommen, bei weiteren 17 Prozent lag das Jahreseinkommen unter 5000 Euro.

@ dpa.de