SPD-Politiker fĂŒr Anti-Drohen-EinsĂ€tze der Bundeswehr im Innern
06.10.2025 - 05:00:00 | dts-nachrichtenagentur.deDa Putin sich weder an das Völkerrecht noch an sonstige internationale Menschenrechtsstandards mĂŒsse Deutschland so schnell wie möglich seine "Gesetzeslage und die personelle und materielle Ausstattung unserer Sicherheitsorgane diesen Bedrohungen aus Russland anpassen", sagte Robbe. Nötig sei ferner ein gesellschaftlicher Diskurs ĂŒber diese elementaren Themen. "Nur wenn unsere Gesellschaft die beschriebenen Notwendigkeiten einsieht, wird die Bundesregierung in der Lage sein, das Richtige zu tun", sagte der SPD-Politiker. Robbe forderte, "das ZustĂ€ndigkeits-Wirrwarr bei der BekĂ€mpfung von nicht zu identifizierenden Drohnen ganz schnell zu beseitigen". Der Ex-Wehrbeauftragte sagte: "Es zeugt von einer unverantwortlichen Unbedarftheit der politisch Verantwortlichen, wenn bis heute nicht geklĂ€rt wurde, wer beispielsweise fĂŒr die DrohnenbekĂ€mpfung letztlich verantwortlich und zustĂ€ndig ist." Zuvor hatte Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) vor weitreichenden EinsĂ€tzen der Bundeswehr im Innern zur Drohnenabwehr gewarnt. "Drohnenabwehr ist eine sicherheitspolitische Kernaufgabe", sagte Hubig der "Welt am Sonntag". "Bei Drohnenangriffen im Innern ist die Polizei gefragt." Wo der Rechtsrahmen nachjustiert werden mĂŒsse, werde das geschehen. "EinsĂ€tze der Bundeswehr im Inneren sind aus guten GrĂŒnden nur in sehr engen Grenzen zulĂ€ssig - und dabei muss es bleiben."
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