Spahn: AfD hat keine Angst mehr vor Nazi-Keule
15.01.2025 - 20:58:13Weiter sagte Spahn: "Eine AfD-Stimme ist eine verschenkte Stimme, den Politikwechsel gibt es nur mit uns". Diese Botschaft sei wichtig, gerade fĂŒr fast die HĂ€lfte der WĂ€hler, die sich noch nicht entschieden hĂ€tten, wen sie am 23. Februar wĂ€hlen wollten, so Spahn. Hessens MinisterprĂ€sident Boris Rhein (CDU) rĂ€t der Union, stĂ€rker auf die Probleme der WĂ€hler einzugehen. "Wir mĂŒssen Lösungen fĂŒr die Probleme aufzeigen, die den Menschen wirklich unter den NĂ€geln brennen - bei der Migration, beim Thema innere Sicherheit und in Fragen von Wirtschaft, Wohlstand und ArbeitsplĂ€tzen", sagte der MinisterprĂ€sident der "Welt". In Hessen tue seine Landesregierung genau das. Das Ergebnis sei, so Rhein: "Die Werte fĂŒr die AfD sinken, wĂ€hrend die Zustimmung zur CDU wĂ€chst." Die Bundespartei habe im Wahlkampf zu den richtigen Themen klare Ansagen gemacht und die Lösungen so deutlich formuliert wie keine andere Partei. Diese VorschlĂ€ge mĂŒssten jetzt in den Vordergrund gestellt werden. "Konjunktur rauf, KriminalitĂ€t runter - das ist der richtige Weg, um Deutschland wieder nach vorne zu bringen." Man brauche kurze, einprĂ€gsame Botschaften, forderte der langjĂ€hrige CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach. "Wenn Kanzler Olaf Scholz sagt, unser Wohlstand basiert auf unserem Sozialstaat, dann ist das schlicht falsch." Bosbach sagte: "Die Basis unseres Wohlstands sind unsere Wirtschaftskraft und der FleiĂ der Menschen. LĂ€sst die WettbewerbsfĂ€higkeit nach, dann werden wir den Sozialstaat nicht immer weiter ausbauen können." Die AfD sei unter anderem auch deshalb im Aufwind, weil sie stĂ€ndig in der Ăffentlichkeit prĂ€sent sei. "Ăber die AfD wird permanent berichtet, wenn auch zu 95 Prozent negativ. Aber das schadet ihr nicht. Das macht sie fĂŒr viele erst richtig interessant", so Bosbach. "Schlimmer wĂ€re fĂŒr die AfD deren Nichtbeachtung."


