UnglĂŒcke, Natur

Feuerwehr fĂŒr MunitionsrĂ€umung auf frĂŒheren TruppenĂŒbungsplĂ€tzen

17.06.2023 - 01:06:08 | dts-nachrichtenagentur.de

Angesichts teils schwerer WaldbrĂ€nde auf frĂŒheren TruppenĂŒbungsplĂ€tzen fordert der Deutsche Feuerwehrverband Konsequenzen von den zustĂ€ndigen Behörden.

Feuerwehr - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur

"Wenn man die Munition wegrĂ€umt, kann sie keinen Brand mehr verursachen", sagte Ulrich Cimolino, Leiter des Arbeitskreises Waldbrand beim Feuerwehrverband, der "Neuen OsnabrĂŒcker Zeitung" (Samstagausgabe). Er rief dazu auf, die kritischen FlĂ€chen konsequent von Munitionsresten zu rĂ€umen.

In der Vergangenheit galten SelbstentzĂŒndungen von Munitionsresten immer wieder als möglicher Auslöser von WaldbrĂ€nden. Zudem stellen die Sprengstoffe eine Gefahr bei Löscharbeiten dar. Zuletzt hatte es erneut auf dem frĂŒheren TruppenĂŒbungsplatz in LĂŒbtheen, Mecklenburg-Vorpommern, gebrannt. Auch dieser gilt als schwer mit Munitionsresten belastet. Wie die fĂŒr entsprechende FlĂ€chen zustĂ€ndige Bundesanstalt fĂŒr Immobilienaufgaben (Bima) der "NOZ" bestĂ€tigte, gelten bundesweit etwa 105.000 Hektar als entsprechend belastet. Dabei gehe es um insgesamt 1.800 FlĂ€chen, so die Behörde.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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