35 VerbĂ€nde und Gewerkschaften fĂŒr European Green and Social Deal
14.06.2024 - 10:38:56Verschiedene Umfragen belegten zudem, dass sie weiterhin wirkungsvolle Klimapolitik wollen. "Deswegen muss der Schutz vor der Klimakatastrophe und dem Verlust unserer natĂŒrlichen Lebensgrundlagen weiter richtungsweisend fĂŒr die Modernisierung der EU in der neuen Legislatur sein", so Niebert. "Wir brauchen die konsequente Umsetzung und Weiterentwicklung des Green Deals, damit unsere Industrien wettbewerbsfĂ€hig bleiben und sich die soziale Spaltung nicht weiter verschĂ€rft." Die stellvertretende Verdi-Chefin Christine Behle pochte auf eine soziale Absicherung der KlimaschutzbemĂŒhungen. "Ein Mit-dem-Kopf-durch-die-Wand gegen die Interessen der BeschĂ€ftigten darf es nicht geben", so Behle. "EuropĂ€ische und internationale Finanzhilfen dĂŒrfen nur an Unternehmen gehen, die mitbestimmt und tarifgebunden sind und den Standort Deutschland garantieren. Alles andere wĂ€re zum Scheitern verurteilt." Auch Eva Welskop-Deffaa, PrĂ€sidentin des Deutschen Caritasverbandes, hĂ€lt am Klimaschutz fest. "Wer heute schon am Rande der Gesellschaft steht, in schlecht isolierten Wohnungen lebt und sich von den Preissteigerungen bei Energie, Mieten und Lebensmitteln existentiell bedroht fĂŒhlt, braucht spĂŒrbare UnterstĂŒtzung", sagte sie. "Die Akzeptanz und Umsetzung von klimapolitischen EU-MaĂnahmen wird davon abhĂ€ngen, dass Abstiegsangst vermieden und Zukunftsmut gestĂ€rkt wird."


