Argentiniens, PrÀsident

Argentiniens PrÀsident verspricht umgerechnet 170 Millionen Euro nach Unwetter

Veröffentlicht am: 13.03.2025 um 07:36 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Der argentinische PrĂ€sident Javier Milei will nach den verheerenden Überschwemmungen in der Stadt BahĂ­a Blanca einen Hilfsfonds von 200 Milliarden Pesos (etwa 170 Millionen Euro zum offiziellen Wechselkurs) einrichten.

Mit dem Geld solle den Opfern des Unwetters direkt, angemessen und ohne Mittler geholfen werden, teilte Mileis BĂŒro am Mittwoch (Ortszeit) mit, nachdem der PrĂ€sident die betroffene Gegend im SĂŒden der Provinz Buenos Aires an der AtlantikkĂŒste besucht hatte.

Bisher hatte die Regierung Hilfen in Höhe von 10 Milliarden Pesos zur Behebung der SchĂ€den genehmigt sowie Polizisten und Soldaten entsandt, um bei den Rettungsarbeiten zu helfen. Der argentinischen Zeitung "ClarĂ­n" zufolge schĂ€tzte der BĂŒrgermeister von BahĂ­a Blanca, Federico Susbielles, dass mindestens 400 Milliarden Pesos fĂŒr den Wiederaufbau nötig seien.

Der Hilfsfonds werde von der Bundesnotstandsbehörde verwaltet, die dem Ministerium fĂŒr nationale Sicherheit unterstellt sei, hieß es in der Mitteilung weiter. Er sei "nur dank des Haushaltsgleichgewichts möglich, das diese Regierung bis zu den letzten Konsequenzen verteidigt hat und weiterhin verteidigen wird", schrieb Mileis BĂŒro. Der ultraliberale PrĂ€sident fĂŒhrt in dem sĂŒdamerikanischen Land einen harten Sparkurs.

Bei dem schweren Unwetter am Freitag waren nach Medienberichten 16 Menschen gestorben. Innerhalb von 24 Stunden wurden in der Stadt mit rund 330.000 Einwohnern 210 Millimeter Niederschlag gemessen nach Angaben des Wetterdienstes - das ist etwa ein Drittel der durchschnittlichen Niederschlagsmenge pro Jahr. BahĂ­a Blanca stand daraufhin fast komplett unter Wasser.

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