Artenschutz, Agenda

Artenschutz auf die Agenda - nicht nur am World Wildlife Day / Verband der Zoologischen GÀrten fordert gezielte Umsetzung der Nationalen BiodiversitÀtsstrategie der neuen Regierung

28.02.2025 - 15:33:55

Berlin - Am 3. MĂ€rz ist World Wildlife Day, der Weltartenschutztag. Der Gedenktag der Vereinten Nationen (UN) erinnert daran, dass der Verlust der biologischen Vielfalt jeden Einzelnen betrifft und entschlossenes Handeln erfordert. AnlĂ€sslich dieses Tages appelliert der Verband der Zoologischen GĂ€rten (VdZ) an die neu gewĂ€hlten Akteure der Bundesparteien, den nationalen und globalen Artenschutz stĂ€rker in den Fokus zu rĂŒcken. Die Rahmenbedingungen und internationalen Vorgaben sind gesetzt. Die EU gibt vor, mit Renaturierungsmaßnahmen auf einem FĂŒnftel der FlĂ€che an Land und auf dem Meer bis 2030 zu beginnen. Der deutsche Grundstein ist mit der Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt 2030 (NBS 2030) gelegt, die nun konsequent in die Praxis umgesetzt werden muss.

"Deutschland hat eine Verantwortung fĂŒr den Erhalt der Artenvielfalt - national wie international. Die neue Bundesregierung muss jetzt die Weichen stellen. Jetzt ist die Chance, sich aktiv gegen die Klimakrise und das Artensterben zu stellen. Papiertiger haben wir schon viele gesehen, doch die BiodiversitĂ€tsstrategie darf kein solcher werden, denn dafĂŒr ist das Thema zu bedeutsam fĂŒr die Zukunft. Neue NaturrĂ€ume mĂŒssen mit Leben gefĂŒllt werden - und wir können an dieser Stelle mit gezielten Projekten unterstĂŒtzen," erklĂ€rt Volker Homes, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Verbands der Zoologischen GĂ€rten. "Daher fordern wir die neu gewĂ€hlten Akteure auf, Maßnahmen gegen die BiodiversitĂ€tskrise nicht unter "nice-to-have" abzulegen, sondern als systemrelevant zu behandeln."

Zoos als Partner fĂŒr Bildung und Artenschutz

Wissenschaftlich gefĂŒhrte Zoos leisten bereits einen bedeutenden Beitrag zum Artenschutz. Die NBS 2030 erkennt ihre Rolle an:

Die Vertragsstaatenkonferenz COP16 in Rom hat in den vergangenen Tagen erneut die Dringlichkeit des internationalen Artenschutzes verdeutlicht. Die beschlossene Finanzierung der globalen BiodiversitĂ€tsziele ist ein wichtiger Schritt - jetzt mĂŒssen auch die nationalen Maßnahmen folgen.

Der VdZ fordert, dass die neue Bundesregierung:

Die kommenden Wochen entscheiden darĂŒber, welche Themen in den Koalitionsverhandlungen eine Rolle spielen. Der VdZ appelliert an die Verhandelnden, die BiodiversitĂ€tskrise in den Fokus zu rĂŒcken und den Schutz bedrohter Arten zur politischen PrioritĂ€t zu machen.

Über den VdZ

Der Verband der Zoologischen GĂ€rten (VdZ) e.V. mit Sitz in Berlin ist die fĂŒhrende Vereinigung wissenschaftlich geleiteter Zoologischer GĂ€rten. Rund 42 Millionen Menschen besuchen jĂ€hrlich die 70 VdZ-Zoos, mehr als eine Million profitiert von den besonderen Bildungsangeboten der Zoos in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Spanien. GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Verbands ist Volker Homes und PrĂ€sident der Leipziger Zoodirektor Prof. Dr. Jörg Junhold. Der 1887 gegrĂŒndete VdZ ist der weltweit Ă€lteste Zooverband und gab den Anstoß zur GrĂŒndung des Weltzooverbands.

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