EuropÀer, Konferenz

EuropĂ€er bekrĂ€ftigen auf Konferenz in London Ukraine-UnterstĂŒtzung

02.03.2025 - 18:59:13

Auf der Ukraine-Konferenz in London haben die europĂ€ischen Staats- und Regierungschefs ihre UnterstĂŒtzung fĂŒr das von Russland angegriffene Land bekrĂ€ftigt.

"Unser Ausgangspunkt muss sein, die Ukraine jetzt in die stĂ€rkstmögliche Position zu bringen", sagte der britische Premierminister Keir Starmer am Sonntag nach Abschluss des Treffens. "Jede Vereinbarung muss durch StĂ€rke gestĂŒtzt werden", fĂŒgte er hinzu. Man habe sich darauf geeinigt, die MilitĂ€rhilfe aufrechtzuerhalten und den wirtschaftlichen Druck auf Russland weiter zu erhöhen. "Zweitens sind wir ĂŒbereingekommen, dass ein dauerhafter Frieden die SouverĂ€nitĂ€t und Sicherheit der Ukraine gewĂ€hrleisten muss, und dass die Ukraine am Verhandlungstisch sitzen muss." "Drittens werden wir im Falle eines Friedensschlusses die eigenen VerteidigungskapazitĂ€ten der Ukraine weiter ausbauen, um eine kĂŒnftige Invasion zu verhindern", so Starmer weiter.

Außerdem werde man daran arbeiten, eine "Koalition der Willigen" zu bilden, um ein Abkommen in der Ukraine zu verteidigen und einen Frieden zu garantieren. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sagte, dass die Ukraine fĂŒr die Zeit nach einem Waffenstillstand oder möglichen Friedensschluss eine starke Armee brauche. "Russlands Forderung nach einer Demilitarisierung der Ukraine ist inakzeptabel", so der Kanzler. An dem Treffen nahmen auch weitere europĂ€ische Staats- und Regierungschefs, Nato-GeneralsekretĂ€r Mark Rutte sowie die PrĂ€sidenten der EuropĂ€ischen Kommission, Ursula von der Leyen, und der PrĂ€sident des EuropĂ€ischen Rates, Antonio Costa. Eingeladen hatte Starmer noch vor dem historischen Eklat zwischen dem ukrainischen PrĂ€sidenten Wolodymyr Selenskyj und US-PrĂ€sident Donald Trump, bei dem die US-FĂŒhrung Selenskyj Undankbarkeit sowie ein "Spielen mit dem Dritten Weltkrieg" vorgeworfen hatte.

@ dts-nachrichtenagentur.de