Zweites, AbschiebegefÀngnis

Zweites AbschiebegefÀngnis in NRW kommt nach Mönchengladbach

16.01.2025 - 22:43:58

Auf einem ehemaligen MilitÀr-Areal in Mönchengladbach will das Land Nordrhein-Westfalen ein AbschiebegefÀngnis bauen.

Das sagte ein Sprecher des zustĂ€ndigen Ministeriums der "Rheinischen Post". Bisher gibt es in NRW nur in BĂŒren in Ostwestfalen eine solche Haftanstalt. Die dortige Unterbringungseinrichtung fĂŒr Ausreisepflichtige (UfA) hat 140 PlĂ€tze, die den Angaben zufolge aber nicht ausreichen.

Die Einrichtung einer weiteren Abschiebehaftanstalt gehört zum Maßnahmenpaket, das die schwarz-grĂŒne Landesregierung im September 2024, wenige Wochen nach dem Terroranschlag von Solingen, beschlossen hat. Nach der PrĂŒfung mehrerer Standorte hat sich das Land nun fĂŒr das Areal des frĂŒheren Nato-StĂŒtzpunkts, die Joint Headquarters (JHQ), in Rheindahlen im Westen von Mönchengladbach entschieden. Dort befindet sich bereits eine Erstaufnahmeeinrichtung des Landes fĂŒr FlĂŒchtlinge. Ein wichtiges Kriterium bei der Entscheidung fĂŒr den Standort war die NĂ€he zum Flughafen in DĂŒsseldorf. Auch Synergieeffekte durch die NĂ€he des geplanten AbschiebegefĂ€ngnisses zur benachbarten Erstaufnahmeeinrichtung sollen den Informationen zufolge eine Rolle gespielt haben. In der UfA werden ausreisepflichtige AuslĂ€nder in Gewahrsam genommen und betreut, um ihre Abschiebung sicherzustellen.

@ dts-nachrichtenagentur.de