AuswÀrtiges Amt geht gegen Medienplattform Red vor
Veröffentlicht am: 02.07.2025 um 13:33 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWSGrundlage dafĂŒr sei eine umfassende Analyse der deutschen Sicherheitsbehörden. "Das Ziel solcher Kampagnen ist klar. Russland nutzt Plattformen wie `Red`, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland und Europa zu schwĂ€chen, indem Debatten manipuliert und euch Falschinformationen kĂŒnstlich angeheizt werden, indem Misstrauen in Fakten, in Medien und in demokratische Strukturen geschĂŒrt wird und indem staatliche Strukturen diskreditiert oder als nicht handlungsfĂ€hig dargestellt werden", fĂŒgte der Sprecher hinzu. Gemeinsam mit den EU-Partnern habe man die HintermĂ€nner von "Red" mit Sanktionen belegt. "Das bedeutet, dass zum Beispiel konkrete Vermögenswerte innerhalb der EU eingefroren werden und je nach Einzelfall ReisebeschrĂ€nkungen greifen." Das englischsprachige Portal "Red" stellt sich selbst als "revolutionĂ€re" Plattform dar, der es darum gehe, "mutige und progressive Stimmen in der digitalen Welt zu fördern" und "kritische soziale und politische Themen hervorzuheben". Das Unternehmen Red/Afa Media und dessen GrĂŒnder waren im Mai mit EU-Sanktionen belegt worden, unter anderem wegen "enger finanzieller und organisatorischer Verbindungen zu Organisationen und Akteuren der Staatspropaganda in Russland".
