AuswÀrtiges Amt rÀt von Reisen in die Golfregion ab
Veröffentlicht am: 13.06.2025 um 21:15 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Nach den gegenseitigen Luftangriffen zwischen Israel und dem Iran rĂ€t das AuswĂ€rtige Amt nun von allen nicht notwendigen Reisen in die gesamte Golfregion ab. Am Abend wurden die Reisehinweise im Internet fĂŒr folgende Staaten entsprechend geĂ€ndert: Vereinigte Arabische Emirate mit dem beliebten Urlaubsort Dubai, Saudi-Arabien, Bahrein, Katar, Kuwait, Oman und Jordanien.Â
FĂŒr ganz Israel hatte das Ministerium schon am Nachmittag eine Reisewarnung ausgesprochen. Das ist eine noch höhere Alarmstufe fĂŒr LĂ€nder, in denen eine Gefahr fĂŒr Leib und Leben besteht. Auch das bedeutet aber kein Reiseverbot.Â
FĂŒr den gesamten Iran und den Jemen gab es schon vor der aktuellen Eskalation der Lage eine Reisewarnung. Dasselbe gilt fĂŒr Teile des Libanons und des Iraks. FĂŒr diese beiden LĂ€nder rĂ€t das AuswĂ€rtige Amt auch grundsĂ€tzlich von Reisen ab.Â
Krisenreaktionszentrum bleibt aktiv
Das Krisenreaktionszentrum des AuswĂ€rtigen Amts bleibt nun durchgehend aktiv und verfolgt die Lage weiter. «Wir fordern alle Deutschen auf, den Anweisungen der lokalen Sicherheitsbehörden zu folgen, die Reise- und Sicherheitshinweise zu beachten, sich auf der Krisenvorsorgeliste des AuswĂ€rtigen Amts zu registrieren und die dort hinterlegten Daten aktuell zu halten», sagte eine Ministeriumssprecherin der Deutschen Presse-Agentur. «Nur so kann das AuswĂ€rtige Amt die Personen im Notfall direkt erreichen.»Â
Auslandsvertretungen weiter arbeitsfÀhig
Die Auslandsvertretungen in der Region arbeiten weiter. Die deutsche Botschaft in Tel Aviv blieb am Freitag wegen der Lage zwar geschlossen, war jedoch telefonisch und schriftlich zu erreichen. Die Botschaften stehen mit den registrierten Deutschen in der Region in Kontakt und informieren ĂŒber Ausreisemöglichkeiten. In Israel halten sich mehrere Tausend Deutsche auf.
