Caritas international: Klimakrise verschÀrft humanitÀre Not massiv / Weltklimakonferenz COP29: Klimakrise treibt Millionen Menschen in existenzielle Not - Caritas fordert regionale Lösungen
07.11.2024 - 08:45:00"Als Katastrophenhilfswerk mĂŒssen wir jedes Jahr mehr als einer Million Menschen beistehen, die direkt von den Folgen des Klimawandels betroffen sind. Tendenz steigend", berichtet Oliver MĂŒller, Leiter von Caritas international. Besonders stark treffe die Klimakrise weltweit die Ărmsten, die sich beispielsweise mit ihren Behausungen in unmittelbarer NĂ€he von FlĂŒssen ansiedeln mĂŒssen, die bei Ăberschwemmungen als erstes hinweggerissen werden.
Damit die Betroffenen besser in der Lage sind ihr Leben zu schĂŒtzen, hĂ€lt Caritas international konkrete Fortschritte in vier zentralen Bereichen fĂŒr besonders dringlich: 1. Beschleunigung des Umstiegs auf erneuerbare Energien, 2. Ausbau der Katastrophenvorsorge, 3. Aufstockung von Hilfen fĂŒr unwiederbringliche SchĂ€den und Verluste ("loss and damage"), 4. klimataugliche Ausrichtung der Landwirtschaft.
Die BewĂ€ltigung der Klimakrise erfordert jedoch nicht nur globale Verpflichtungen, sondern auch lokal angepasste Lösungen, die den betroffenen Menschen unmittelbar zugutekommen. Caritas international fordert deshalb, dass lokale Organisationen und Gemeinden aktiv in die Umsetzung von HilfsmaĂnahmen einbezogen werden. "Unsere Erfahrung zeigt: Je lokaler die Lösungen, desto wirksamer die Hilfe. Es geht um das Recht der Betroffenen auf Schutz und Anpassung. FĂŒr viele Menschen weltweit ist das mittlerweile eine Frage des Ăberlebens", so Caritas international-Leiter Oliver MĂŒller.
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