TV-Sender: D66 wird stÀrkste Kraft im niederlÀndischen Parlament
29.10.2025 - 21:40:01Wilders hatte die Regierung verlassen, nachdem die anderen Regierungsparteien seine PlĂ€ne fĂŒr die Migrationspolitik nicht mittragen wollten. Vor den Neuwahlen haben mögliche Koalitionspartner eine Zusammenarbeit mit seiner PVV ausgeschlossen. Die bislang ebenfalls an der Regierung beteiligte Volkspartei fĂŒr Freiheit und Demokratie (VVD) unter FĂŒhrung von Dilan Yesilgöz kann der Befragung zufolge fast alle Sitze halten und wird mit 23 Abgeordneten drittstĂ€rkste Kraft. An vierter Stelle folgt ein Zusammenschluss aus Arbeiterpartei (PvdA) und GrĂŒn-Links (GL), angefĂŒhrt durch den ehemaligen Vizevorsitzenden der EU-Kommission, Frans Timmermanns. Die Exit Poll sieht sie bei 20 Sitzen. Der Christdemokratische Appell (CDA) kĂ€me demnach auf 19 Abgeordnete. Die Partei JA21 kann mit neun Sitzen rechnen, das das Forum fĂŒr Demokratie (FvD) sechs und die Bauer-BĂŒrger-Bewegung (BBB), die bisher mit acht Abgeordneten an der Regierung beteiligt war, mit vier. Je drei Sitze gehen der Nachwahlbefragung zufolge an die Partei fĂŒr die Tiere (PvdD), die Sozialistischen Partei (SP), die Partei Denk und an die Reformierte Politische Partei (SGP). Auf je zwei Sitze kĂ€men die Christen-Union (CU) und die Rentnerpartei 50 Plus. Die Partei Volt wĂŒrde der Exit Poll zufolge mit nur einem Abgeordneten in die Zweite Kammer der Generalstaaten einziehen. Nach dem RĂŒckzug von ParteigrĂŒnder Pieter Omtzigt aus der Politik wĂ€re die Partei Neuer Gesellschaftsvertrag (NSC) der Nachwahlbefragung zufolge mit ihren bisher 19 Abgeordneten nicht mehr im Parlament vertreten. Da die 150 Sitze des niederlĂ€ndischen Parlaments durch eine reine VerhĂ€ltniswahl mit einer Sperrklausel von einem Sitz vergeben werden, haben auch viele kleinere Parteien die Chance auf einen Einzug ins Parlament.


