Toter, RegenfÀllen

Ein Toter bei schweren RegenfÀllen in Japans Erdbebengebiet

22.09.2024 - 15:35:08

Bei schweren RegenfÀllen in Japan ist im Westen des Landes ein Mensch ums Leben gekommen.

Zehn Menschen galten am Samstag zunĂ€chst als vermisst, wie örtliche Medien berichteten. Die nationale Wetterbehörde gab eine Warnung vor den Gefahren der sintflutartigen RegenfĂ€lle aus. In der Gemeinde Wajima auf der Halbinsel Noto standen zahlreiche HĂ€user unter Wasser. Mehr als zehn FlĂŒsse traten ĂŒber die Ufer, hieß es.

Da einige DĂ€mme durch das schwere Erdbeben vom Neujahrstag beeintrĂ€chtigt seien, riefen die Behörden die Bewohner auf, sich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Die Region war am Neujahrstag von einem Erdbeben der StĂ€rke 7,6 verwĂŒstet worden. 260 Menschen starben. Noch heute mĂŒssen viele Menschen in NotunterkĂŒnften ausharren. Auch sie waren von den Überschwemmungen betroffen, wie der Sender NHK berichtete. Vier mit der Behebung der ErdbebenschĂ€den befassten Bauarbeiter galten nach einem Erdrutsch als vermisst, hieß es.

Örtlichen Medienberichten zufolge wurden sechs weitere Menschen als vermisst gemeldet. Die Niederschlagsmenge in Noto in der PrĂ€fektur Ishikawa betrug pro Stunde mehr als 120 Millimeter, hieß es. Das MilitĂ€r schickte rund 30 EinsatzkrĂ€fte in die von den Unwettern betroffene Erdbebenregion, berichtete NHK. Die Wetterbehörde warnte die Bevölkerung fĂŒr das gesamte Wochenende vor den Gefahren durch Erdrutsche und Überschwemmungen in niedrig gelegenen Gebieten sowie auch im Nordosten des fernöstlichen Inselreiches.

@ dpa.de