Gemeinsame ErklĂ€rung / Hilfsorganisationen setzen sich fĂŒr eine vielfĂ€ltige und demokratische Gesellschaft ein
23.05.2024 - 12:00:12Die Hilfsorganisationen sprechen sich gemeinsam und eindeutig gegen Gewalt gegen Politiker:innen sowie EinsatzkrĂ€fte aus und verurteilen GeheimplĂ€ne zur Vertreibung von Millionen Menschen, aber auch jeden anderen Angriff auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung, den Rechtsstaat und die MenschenwĂŒrde.
"Die freiheitliche demokratische Grundordnung und das friedliche Zusammenleben in unserem Land werden seit einigen Jahren insbesondere durch rechtsextreme Organisationen und Parteien herausgefordert und bedroht. Da Humanismus und völkischer Nationalismus unvereinbar sind, stellt sich der ASB diesen Herausforderungen und Bedrohungen", erklĂ€rt der ASB-Bundesvorsitzende Knut Fleckenstein zur Veröffentlichung der ErklĂ€rung und fĂŒhrt weiter aus: "Neben der gemeinsamen ErklĂ€rung der fĂŒnf Hilfsorganisationen haben wir als ASB kĂŒrzlich eine verbandsinterne Richtlinie verabschiedet, die eine aktive haupt- oder ehrenamtliche BetĂ€tigung im ASB mit menschenfeindlichen und rechtsextremen Positionen und Parteien klar ausschlieĂt und unvereinbar macht."
Mehr Informationen finden Sie auf
https://www.asb.de/news/vielfaeltige-demokratische-gesellschaft
Die gemeinsame ErklÀrung im Wortlaut:
Gemeinsame ErklĂ€rung fĂŒr eine vielfĂ€ltige und demokratische Gesellschaft
Wir, der Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V., der Deutsche Feuerwehrverband e.V., die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V., die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. und der Malteser Hilfsdienst e.V., sind fĂŒr alle Menschen da. Wir leisten humanitĂ€re Arbeit, unterstĂŒtzen Ă€ltere und kranke Personen, Kinder und Jugendliche, sind bei UnfĂ€llen und Katastrophen im Einsatz, helfen Menschen, die auf der Flucht sind und Menschen, die keinen festen Wohnsitz haben. Unsere Hilfsangebote richten sich an Alle, unabhĂ€ngig u.a. von NationalitĂ€t, sozialer Herkunft, politischer Einstellung, Religion, sexueller Orientierung, körperlichen, kognitiven und psychischen FĂ€higkeiten, Alter und geschlechtlicher IdentitĂ€t im Sinne der Charta der Vielfalt.
Wir setzen uns in einer starken Gemeinschaft fĂŒr eine vielfĂ€ltige Gesellschaft und die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen ein und treten jeder Form von Ausgrenzung und Diskriminierung entschieden entgegen. Gemeinsam arbeiten wir an unserer Vision, eine Welt zu schaffen, in der jeder Mensch die Möglichkeit hat, ein wĂŒrdevolles und selbstbestimmtes Leben zu fĂŒhren. Wir verstehen uns als Teil einer vielfĂ€ltigen, toleranten Zivilgesellschaft und stĂ€rken durch unsere Dienste den sozialen Zusammenhalt.
Unterschiedliche politische Einstellungen und Kontroversen sind Teil einer lebendigen Demokratie. Angriffe auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung, den Rechtsstaat und die MenschenwĂŒrde - auch in verbaler Form - werden wir nicht hinnehmen. Wir verurteilen jede Form von Extremismus, Sexismus, Rassismus, Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit!
Wir bieten allen Menschen, die unsere Werte teilen, die Möglichkeit den sozialen Zusammenhalt durch eigenes ehren- und hauptamtliches Engagement in unseren Organisationen zu stĂ€rken. Unser Engagement ist ein unverzichtbarer Beitrag fĂŒr die Gesellschaft, verbindet und schafft Gemeinschaft.
Pressekontakt:
Marcel Deister
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